Auftakt der Laufserie lockt fast 200 Teilnehmer nach Stützengrün

In der Wertung um den Westerzgebirgscup 2017 sind die ersten Punkte vergeben. Die hohe Zahl der Starter ist nicht zuletzt der Jugend zu verdanken.

Stützengrün.

Über eine so hohe Teilnehmerzahl wie in den Anfangsfahren der Wettkampfserie um den Westerzgebirgscups der Crossläufer haben sich am Sonnabend die Organisatoren aus dem Skiverein Stützengrün freuen können. Denn zur diesjährigen Auftaktveranstaltung dieser beliebten Rennserie für Ausdauersportler tummelten sich im Gelände am örtlichen Naturbad fast 200 Freizeitathleten.

Einer der Gründe für die enorme Resonanz war die Wertung dieses Wettkampfs nicht nur für den Westerzgebirgscup, sondern ebenso als erster Bewerb innerhalb der Wertung für den Sachsenpokal. Viele Teilnehmer konnten also quasi zweimal punkten. In der ganz speziellen Sachsenpokal-Serie fungieren die Stützengrüner erstmals als Ausrichter eines Wettkampfs. In diese Wertung gehen außerdem ein weiterer Crosslauf ein, dazu zwei Athletiküberprüfungen sowie sieben Skiwettbewerbe. Für die Spezialwertung können sich nur Langläufer und Langläuferinnen der Altersklassen 10 bis 15 einschreiben.

"Dass wir den Zuschlag bekommen haben, empfinden wir auch als eine Anerkennung gerade für unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen", sagte Jens Tröger, sichtlich erfreut über die große Sportlerschar. Gilt doch der Skiverein Stützengrün, den Tröger als Cheftrainer prägt, als eine der mittlerweile renommiertesten Nachwuchsschmieden für Wintersportler in der hiesigen Region.

In dieser Region blieben diesmal nach dem Auftaktlauf wesentlich weniger Medaillen als sonst üblich. So gingen bei den Acht- bis Neunjährigen die ersten Ränge sogar komplett nach "auswärts". Läuferinnen und Läufer aus dem mittleren Erzgebirge, aus dem Vogtland und sogar aus Dresden liefen über 1000 Meter die schnellsten Zeiten. Eine sichere Bank waren allerdings wiederum die "Teenager". In der Mädchenwertung machten die Lokalmatadoren Linda Klaus, Jasmin Richter und Ronja Jochmannn Gold, Silber und Bronze - in dieser Reihenfolge - unter sich aus. Und auch in der "Gesamtwertung" machten die Stützengrün, beinahe schon traditionell, das Rennen. Insgesamt sechsmal standen die Einheimischen bei der Siegerehrung an der nahen Skihütte ganz oben auf dem Treppchen.

Mit Werner Dutschke kam auch der Methusalem des laufsportlichen Nachmittags aus dem Gastgeberdorf. Trotz seiner 80 Lebensjahre ist er immer noch in Laufschuhen unterwegs. Vorgestern wurde er in der Oldie-Wertung dafür mit der Bronzemedaille belohnt. Er startete allerdings für den benachbarten Skiverein aus Schönheide. Dort sowie in Johanngeorgenstadt und in Bockau gibt es im Herbst weitere Rennen, in denen die Teilnehmer Punkte für die Westerzgebirgscup-Wertung erkämpfen können. Der nächste Lauf steigt allerdings bereits in zwei Wochen in Eibenstock - am Samstag, 10. Juni, 14 Uhr.

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