Auftakt im Gelände läuft ordentlich

Radsport: Venusberger mit fünf Podestplätzen

Venusberg.

Den Radsportlern des RSV 54 Venusberg ist beim Auftakt in die Cross-Saison ein ordentlicher Auftritt gelungen. Nach rund zwei Wochen Trainingspause trumpften die Erzgebirger gleich wieder auf. Vielleicht hatte ihnen das herrliche Herbstwetter mit Sonne und Temperaturen um die 20 Grad zusätzliche Kräfte für den ersten Wettkampf der Bioracer-Cross-Serie eingeimpft. Auf dem anspruchsvollen Zwei-Kilometer-Kurs "Um die Witznitzer Kippe" gab es jedenfalls einen Tagessieg und weitere vier Podestplätze für die Erzgebirger zu bejubeln.

Hanna Maneck (Cross, U 13) zeigte ein beherztes Rennen und machte als bestes Mädel mit Rang 3 den ersten Venusberger Podestplatz an diesem Tag perfekt. Über die Halden des ehemaligen Braunkohlegebietes mit vielen steilen Anstiegen und Abfahrten zeigten sich auch die Schüler im Bilde. Pepe Albrecht und Colin Rudolph mischten ganz vorn mit, schafften hinter dem Sieger die Ränge 2 und 3. Sie fuhren damit noch vor ihrem ehemaligen Teamkameraden Zeno Winter, der jetzt für den RSC Cottbus in die Rennen geht, über die Ziellinie. Die vier Jugendlichen des RSV hatten in der neuen Altersklasse keine leichte Aufgabe zu meistern, zumal sie aus der hinteren Reihe starten mussten. Toni Albrecht allerdings ließ sich davon nicht beeindrucken, hatte wieder alles im Griff, machte gleich nach dem Beginn einige Plätze gut und arbeitete sich bis in Podestnähe nach vorn. Im weiteren Rennverlauf überholte er fast alle weiteren Konkurrenten - bis auf einen. Rang 2 aber verteidigte er erfolgreich bis zum Schluss. Malin Zwintzscher überzeugte als zweitbestes Mädchen durch eine kontinuierliche Renngestaltung. Thomas Weber kam gegen Ende des Rennens immer besser in Schwung, im Gegensatz dazu baute Luke Richter nach ordentlicher erster Hälfte im Finale konditionell stark ab. Am Ende reichte es für Weber zu Platz 10, für Zwintzscher zu Platz 13 und für Richter zu Platz 14. Im kleinen Feld der Junioren setzte sich Maxime Glöckner vom Start weg an die Spitze, baute seinen Vorsprung gegenüber seinen stärksten Konkurrenten kontinuierlich aus und feierte nach sieben Runden einen überlegenen Sieg. (mas/kfis)

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