Ausrichter verzeichnen Rekord bei 15. Auflage

Laufsport: Pobershauer Schwarzwassertallauf zählt 48 Starter

Pobershau.

Die Laufgruppe Trans-Miriquidi der Abteilung Leichtathletik des TSV Pobershau hat gestern die 15. Auflage des Schwarzwassertallaufs auf die Beine gestellt. Exakt 48 Sportler nahmen dabei den Schwarzwassertalwanderweg zwischen Pobershau und Kühnhaide und den Grenzweg zwischen Kühnhaide und Rübenau unter die Sohlen - so viele, wie noch nie zuvor. Entsprechend zufrieden zeigte sich TSV-Abteilungsleiter und Cheforganisator Sten Reichel.

"Wir hatten erstmals sogar internationales Flair", sagte Reichel. Denn er konnte am Start- und Zielbereich am Kinder- und Jugendzentrum eine tschechische und eine mexikanische Läuferin begrüßen. Auch vom Alter her war das Feld bunt gemischt. Der 1938 geborene Erich Mehlhorn vom Verein Pulsschlag Erzgebirge lief zwei Stunden mit der Nordic-Walking-Gruppe. Die jüngste Teilnehmerin, Sten Reichels siebenjährige Tochter Almut, war immerhin 15 Minuten unterwegs. Die Hälfte der Laufsportler ignorierte aber die drei angebotenen Wendepunkte und absolvierte die Halbmarathon-Distanz bis Rübenau und zurück. "In Rübenau hat man eine herrliche Aussicht bis zum Schwartenberg", sagte Reichel zu der reizvollen Landschaft.

Lang genießen konnte sie Stefan Fritzsche jedoch nicht. Der Läufer vom gastgebenden TSV Pobershau benötigte für die 20,2 Kilometer lediglich anderthalb Stunden. "Das ist schon recht zügig. Aber bei uns geht es nicht um Schnelligkeit. Deshalb erfolgte auch keine Zeitnahme", ergänzte der Cheforganisator.

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