Auswärts wartet Kraftakt

Die Landesliga-Fußballer des FC Lößnitz sind an Sonntag bei Neusalza-Spremberg gefordert. Keine leichte Aufgabe, trotz guter Erinnerungen.

Lößnitz.

Würde es laufen wie am Frauentag im März, Heiko Junghans wäre überglücklich. Aber der Trainer von Fußball-Landesligist FC Lößnitz macht sich nichts vor. "Uns erwartet eine richtig schwere Aufgabe", sagt er mit Blick auf die Partie beim FSV Neusalza-Spremberg, wo an diesem Sonntag ab 15 Uhr der Ball rollt.

Rückblende: Am 8. März bestritten die Lößnitzer ihre letzte Punktspielpartie vor dem Abbruch der Saison 2019/20 wegen Corona. Beim FSV Neusalza-Spremberg siegte die Elf aus der Muhme 2:0. "Ein geiles Gefühl", hatte Junghans damals geschwärmt. Denn es sei eine Partie auf Augenhöhe gewesen. Und genau diese erwartet der Coach erneut. Allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. So hat sich der FCL im Sommer massiv verjüngt, diesem Umstand müsse man realistisch Rechnung tragen. "Ich setze großes Vertrauen in meine junge Spieler, damit sie in diese Rolle hineinwachsen können", sagt Junghans. Da bleiben Fehler nicht aus. "Das kostet natürlich Lehrgeld", sagt der Trainer und hofft dennoch, dass nach dem 1:1 gegen Pirna vorige Woche der Knoten langsam platzt. "Wir fahren sicher nicht dahin, um die Punkte wegzuschenken." Respekt vor dem Gegner sei dennoch das Gebot der Stunde. Zwar gab der FSV im Sommer seinen Top-Stürmer ab. "Aber der Verein fand adäquaten Ersatz, der sich bereits in der Vorbereitung durch eine Vielzahl von Toren ausgezeichnet hat", weiß der Lößnitzer Coach. Ihm wiederum fehlt der Top-Mann in der Spitze verletzungsbedingt noch länger. Stürmer Cedric Graf vermissen alle schmerzlich. "Nach Pirna ist das für uns erneut ein Spiel gegen einen ganz starken Gegner. Wir werden aber alles daran setzen, um etwas Zählbares mitzunehmen."

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