Autos wecken trotz vieler Beulen große Hoffnung

Bewährtes wird wiederholt. Da sind sich Janek Kaden und Patrick Müller einig. Sie starten zum Seiffener Crash-Car-Rennen als Schraubergemeinschaft für verschiedene Teams.

Seiffen/Deutschneudorf.

Die Autos sind fit für das Rennen, die Fahrer auch: Zum 13. Mal wird am Wochenende das 13. Seiffener Crash-Car-Rennen ausgetragen. Für die gastgebenden "Crash-Dukes" ist dabei Janek Kaden am Start. Patrick Müller gehört zwar zu den "Fighting Bulls" aus Deutschneudorf, doch beide Piloten ziehen in technischer Hinsicht an einem Strang. Ihre Fahrzeuge wurden jeweils von den Schraubern der "Fighting Bulls" auf das Rennwochenende vorbereitet.

"Die Werkstatt ist voll ausgerüstet und die Leute verstehen ihr Handwerk", betont Janek Kaden. Er belegte in seinem Mitsubishi Colt im vergangenen Jahr den zweiten Platz der Klasse bis 1300 ccm. Noch mehr Grund zur Freude hatte 2018 Patrick Müller. Schließlich gewann er damals die offene Klasse mit seinem Audi 80. Doch wie immer ist er auch diese Saison zufrieden, wenn sein Auto wieder aus eigener Kraft auf den Trainingsanhänger fährt. Jedes Rennen bringt nun mal einige Schäden mit sich.

Janek Kaden hofft diesmal auf den Sieg in seiner Klasse. "Das wird schwer bei der Teilnehmerliste", vermutet der Seiffener. Sein Mitsubishi ist noch stabiler gebaut als im vergangenen Jahr. Damals war die Hinterachse teilweise herausgerissen worden. Patrick Müllers Audi ist bislang die Zuverlässigkeit in Person. "Das ist altbewährte Technik", bringt er es auf den Punkt. Defekte Teile werden einfach ausgetauscht. Dafür stehen vier weitere als Ersatzteilspender fungierende Audis parat.

Ein weiterer Fahrer für die "Crash Dukes" vom Racingteam Ahornberg ist Andy Bartsch aus Deutschneudorf, der sich selbst um seinen 1,3er Suzuki Swift kümmert. Er wird einer von 60 Startern sein. Dies ist die Zahl, mit der Rennleiter Jens Hetzel rechnet. Allerdings gehört ein Teil davon zu den Teilnehmern der Ostdeutschen Auto-Cross-Masters. Die steht wie im vergangenen Jahr wieder auf dem Programm. Die Fahrer sitzen dabei in umgebauten Serienfahrzeugen. Auf der Strecke sind im Gegenteil zum Crash-Car-Rennen absichtliche Rempler und Karambolagen nicht erlaubt.

Das Fahrerlager ist am Freitag ab 12 Uhr geöffnet. Zwischen 17 und 19 Uhr erfolgt die erste technische Abnahme. Fortgesetzt wird diese am Samstag von 8 bis 8.45 Uhr. Nach der offiziellen Begrüßung beginnt 9 Uhr das freie Training. Mit den ersten Wertungsläufen ist ab 12 Uhr zu rechnen. Am Samstag beginnen die Wertungsläufe 9 Uhr. Gegen 17 Uhr sollen die Siegerehrungen erfolgen.

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