Bann soll gebrochen werden

Marienbergs Handballerinnen sehnen ihren ersten Heimsieg herbei. Jedoch müssen sie dafür die Kreise einer formstarken Torjägerin einengen.

Marienberg.

Nach fünf Wochen ohne Heimspiel können sich die Anhänger des HSV 1956 Marienberg nun wieder freuen. Gleich fünf Handball-Teams ihres Vereins treten an diesem Wochenende in der Sporthalle "Am Goldkindstein" an. Los geht's morgen, 11.45 Uhr, mit den D-Juniorinnein. Das Programm zieht sich bis zum Sonntag, wenn die Minis ab 10 Uhr ihr erstes Heimturnier bestreiten. Höhepunkt ist jedoch zweifellos morgen ab 17.30 Uhr das Sachsenliga-Duell zwischen den Marienberger Damen, die mit 6:8 Punkten Platz 8 belegen, und dem Verbandsligameister SV Rotation Weißenborn (5./8:6).

Mit Sophie Zeller hat Weißenborn die Spitzenreiterin der Torschützenliste in ihren Reihen. In sieben Partien hat sie 60 Tore erzielt. Zum Vergleich: Marienbergs Ioana Anna-Maria Pocris, die Torschützenkönigin der Vorsaison, brachte es bisher nur auf 42 Treffer. Allerdings kam sie auch nur in fünf Partien zum Einsatz. Auf jeden Fall gilt es für die HSV-Abwehr, die Kreise von Rotation-Torjägerin Sophie Zeller einzuengen.

"Bei den Gästen handelt es sich um einen spielstarken Aufsteiger, der uns erneut alles abverlangen wird", warnt der Marienberger Trainer Stefan Süßmilch. Zugleich gibt er sich aber auch kämpferisch: "Wir wollen nach den beiden wichtigen Auswärtssiegen endlich zuhause unseren ersten Heimsieg der Saison landen." Voraussetzung dafür sei, dass alles Spielerinnen an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. "Wir brauchen auch wieder die gewohnte Unterstützung unserer Fans, um unser Ziel zu erreichen", ergänzt Süßmilch. (kgf)

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