Blamablem Pokal-Aus folgt nun ein Höhenflug

Nur noch eine Mannschaft aus der Kreisliga Ost ist ohne Punktverlust. Es sind die Fußballer, die zwei Wochen zuvor mit 0:11 aus dem Pokal gesegelt waren.

Geyer.

Gegen die Erste aus Großrückerswalde war der TSV Geyer im Pokalspiel sang- und klanglos untergegangen, gegen die Zweite schaffte er in der Meisterschaftsrunde nun den zweiten Sieg. Alle anderen Vertreter aus dem Altkreis Annaberg mussten Federn lassen. Demzufolge sind die Bingestädter die einzigen, die zweimal gewonnen haben.

TSV Geyer - SV Großrückerswalde II 2:0 (0:0). "Wir hatten in den ersten 45 Minuten nur ein kleines Chancenplus, der Großrückerswalder Torhüter Szedlak hat hervorragend gehalten", kommentiert Geyers Trainer Heiko Schönthier das Geschehen. "Umso bitterer, dass ein Abpraller von ihm im eigenen Kasten landete." Lange stand das Spiel auf Messers Schneide, war erst entschieden, als Nachwuchsmann Justin Mittag nachlegte. "Er hat sich in der 81. Minute gegen drei Großrückerswalder und den Tormann durchgesetzt. Unterm Strich ein glückliches Ende für uns", so Schönthier. Ähnlich sah es SV-Trainer Mario Schott-Emmerling, der aber auch Selbstkritik übte: "Die gesamte Zeit hat meine Mannschaft dominiert. Aber vielleicht hätte ich zwei, drei Positionen anders besetzen sollen."

FSV Marienberg II - SV Neudorf 1:1 (0:1). "Neudorfs Tor war wie vernagelt. Wir haben es einfach nicht geschafft, Hundertprozentige zu versenken, sogar noch einen Elfer verschossen", so Motor-Trainer Ralf Pönig. In der 38. Minute gelang Neudorfs Schmiedel nach einem Standard per Kopf sogar die Führung, die bis in die Nachspielzeit hielt. "Ein hartes Stück Arbeit, aber eine jederzeit fair geführte Partie", fasste Pönig das Geschehen zusammen. Sein Neudorfer Amtskollege Christian Steingräber urteilte etwas anders. "Die ersten 45 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. In den zweiten hat Marienberg mehr gedrückt und umgestellt. Wir haben darauf schlecht reagiert, auch ich selber", so Steingräber. "Dass wir mit dem Abpfiff den Ausgleich kriegen, ist bissel bitter, aber ich bin mit meinen Jungs trotzdem zufrieden."

SV Deutschneudorf - BSV Zschopautal 4:1 (1:0). "Bis zum 1:0 waren wir die glücklichere Mannschaft, da Zschopautal zweimal die Latte traf", gab Deutschneudorfs Olaf Mehnert zu. Anschließend habe seine Elf souverän gespielt. "Mich ärgert nur der Ehrentreffer der Zschopautaler in der 90. Minute durch Baktiar. Aber der Heimsieg gibt Selbstvertrauen."

BSG Zschopau - TSV Mildenau 2:0 (2:0). Laut Mildenaus Teamchef Martin Hunger hat sich der TSV gut verkauft. "Uns haben einige Stammkräfte gefehlt, und unser Kapitän musste wegen Verletzung zeitig vom Platz." Als seine Mildenauer zu Beginn der zweiten Hälfte am Drücker waren, sei ihnen das Glück nicht hold gewesen. "Zschopau hat dann wieder gedrückt, wir das 0:2 gehalten." (mit urba)

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