Bockau und Antonsthal bei Halbzeit punktgleich

Volleyball, Erzgebirgsliga: Hinrundenabschluss birgt kaum Überraschungen

Aue/Schwarzenberg.

Erwartungsgemäß an einen Favoriten ist der Herbstmeistertitel in der Volleyball-Erzgebirgsliga gegangen: Der SV Bockau führt nach dem 4. Spieltag die Tabelle mit 14 Zählern an - aber nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses. Punktgleich dahinter lauert der Antonsthaler SV als Verfolger.

Beim Gipfeltreffen zum Hinrundenabschluss trafen beim amtierenden Meister Zschopau IV die bis dahin ungeschlagenen Bockauer und Altmeister Antonsthal aufeinander. Brisanz und Emotionen boten die Duelle. Von sieben gespielten Sätzen gingen vier über 25 Punkte hinaus. Gegen Zschopau schien Bockau beim 19:16 auf der Siegerstraße, verlor den Satz aber noch und fand nicht mehr in die Spur zurück - 0:2. Antonsthal indes ließ die Gastgeber nie richtig zum Zug kommen und siegte 2:0, auch dank eines denkwürdigen 25:8-Erfolgs im zweiten Satz. Im Duell der beiden Spitzenteams der Tabelle ging es dann erwartungsgemäß eng zu. Nach dem 1:1 stand im Entscheidungssatz wieder alles auf Messers Schneide. Beide mit Satzball - und Bockau nutzte ihn.

In Thalheim trafen neben den Gastgeber Breitenbrunn und Aufsteiger Albernau aufeinander. Gegen Letzteren siegten die Hausherren zum Auftakt 2:0. Damit beendeten sie ihre Negativserie und legten auch gegen Breitenbrunn mit einem gewonnenen Satz gut los. Doch damit hatten sie ihr Pulver verschossen und unterlagen letztlich 1:2. Nach der Niederlage gegen die Tannen war der Albernauer SV sichtlich angefressenen. Gegen die SG sollte unbedingt ein Erfolgserlebnis her. Daher warf das Team alles in die Waagschale und sollte belohnt werden, auch wenn es drei Sätze brauchte. Denn die Breitenbrunner wehrten sich im zweiten Satz erfolgreich. Doch nur diesen konnten sie letztlich mit 25:14 für sich entscheiden.

Drebach wollte zuhause nach dem jüngsten Sieg über den amtierenden Meister Zschopau mit Erfolgen gegen Beutha und Planitz nachlegen, um am Spitzentrio dranzubleiben. Das gelang. Aufsteiger Planitz indes verlor zweimal und konnte nur ein Satzgewinn gegen Beutha für sich verbuchen.

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