Bronze krönt ordentlichen Auftritt im Norden

Leichtathletik: Werfer Jeremy Neubert verbessert sich um vier Meter

Gelenau.

Die Verantwortlichen des LV 90 Erzgebirge sind mit den Resultaten ihrer Sportler bei der deutschen Meisterschaft zufrieden. Gefordert waren am Wochenende die U-16-Akteure, die in Bremen um die Medaillen gekämpft haben. Als Bester aus den Reihen der Erzgebirger entpuppte sich Jeremy Neubert: persönliche Bestweite und Bronze.

"Fast vier Meter weiter als je zuvor. Das ist eine Hausnummer", lobte Stützpunktleiter Sven Lang den Augustusburger. Der hatte den vier Kilogramm schweren Hammer auf 52,76 Meter geschleudert und damit die Bronzemedaille gewonnen. Eine Plakette, die sich die Vereinsverantwortlichen erhofft hatten. Denn der 15-Jährige, der noch recht universell trainiert, war mit einem Bestwert von rund 48 Metern in den Norden gereist. "Dass er dort so nervenstark auftritt und sich enorm steigern konnte, ist beachtlich", so Lang.

Ganz so optimal lief es für die anderen nicht, wenngleich Liv Zoe Strohbach nur knapp an einer Medaille vorbeirannte. Über 300 Meter hatte sich das aus Niederwiesa stammende Mädchen als Fünfte für den Endlauf qualifiziert. "Im Finale konnte sie sich nochmals steigern, kam nach 40:82 Sekunden ins Ziel und landete auf Rang 4. Eine wirklich gute Leistung", attestierte der Stützpunktleiter der LV-Athletin. Deren Trainings- und Vereinskameradin Paula Mannsfeld schaffte es nicht ganz bis in den Endlauf. Die Crottendorferin schied im Feld der 300-Meter-Läuferinnen - 21 waren an die Startlinie gegangen - mit der zehntbesten Zeit nach dem Vorlauf aus. Noch schlechter erging es Helena Zietzsch, die mit 10,47 Metern auf Platz 20 im Dreispringen landete.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...