Damen weiter auf Kurs

Die Handballerinnen des HC Annaberg-Buchholz haben auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen. Die Männer kehrten dagegen ohne Punkte zurück.

Annaberg-Buchholz.

Licht und Schatten gab es für die Bezirksklasse-Teams der Annaberger Handballer am vergangenen Wochenende. Denn während die Damen mit einem 27:21-Auswärtssieg in Burgstädt in die Bergstadt zurückkehrten, gab es für die Männer im Vogtland nichts zu holen.

Nach den zwei Auftakterfolgen reisten die HCAB-Frauen voller Selbstvertrauen zum Spiel beim Burgstädter HC II. Auch wenn der kurzfristige und verletzungsbedingte Ausfall von Torjägerin Lucie Par-thova die Stimmung drückte. "Aber das hat das Team mit einer klasse Mannschaftsleistung kompensiert", so Trainer Jan Strasdat. Mit einem Blitzstart (3:0/4.) gaben die Erzgebirgerinnen auch gleich die Richtung vor und zwangen die Burgstädterinnen zur ersten Auszeit. Diese schien zu fruchten und nach 11 Minuten kamen die Gastgeberinnen zum 5:5-Ausgleich. "Dank unseres guten und schnellen Umschaltspiels konnten wir aber die Führung zurückholen und bis zur Pause auf 17:12 ausbauen", so Strasdat.

Den Annabergerinnen ging zu Beginn des zweiten Abschnitts dann jedoch etwas der Faden verloren, sodass die Gastgeberinnen bedrohlich nah heran kamen. "Das war der Weckruf. Danach haben wir uns wieder auf unsere Stärken besonnen." Tempo und die Genauigkeit im Passspiel wurden wieder erhöht. In der Folge konnten sich die Gäste mit dem 25:19 (51.) entscheidend absetzen.

"Mit den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte bin ich nicht zufrieden", sagte Jan Strasdat. "Aber am Ende war es ein verdienter Sieg dank einer überzeugenden Leistung." Mit diesem Erfolg verteidigten die Erzgebirgerinnen zudem ihre Tabellenführung in der 1. Bezirksklasse. Die beste Werferin in den Reihen des HCAB war Tina Koch mit acht Treffern.

Ohne Punkte kehrten dagegen die Männer des HCAB von ihrer Partie bei den Rodewischer Handballwölfen zurück. Sie unterlagen trotz einer Fünf-Tore-Führung zur Halbzeit noch mit 26:30 (18:13). "In der ersten Hälfte lief es noch richtig gut", sagte Benjamin Hartig, der sechs Treffer erzielte. "Aber im zweiten Durchgang war dann der Wurm drin." Nichts habe mehr geklappt, so Hartig. Die Gastgeber, bislang noch ohne Saisonsieg, witterten nun Morgenluft und kämpften sich Tor um Tor heran. "Dadurch bekamen sie einen Motivationsschub, der das Spiel kippen ließ." Mit dem 22:22 (47.) hatte Rodewisch ausgeglichen. Vier Minuten vor Schluss (26:25) gingen die Wölfe mit einem 5:0-Lauf dann erstmals seit der siebenten Minute wieder in Führung, die sie nicht wieder aus der Hand gaben.

Statistik HCAB Frauen: Prager, A. Strasdat, Reim, L. Strasdat (5), Burkhardt (2), Görg (1), Reifenberger, Koch (8), Neubert (6), Bartl (5), A. Parthová; Siebenmeter: 4/2; Zeitstrafen: 0

HCAB Männer: Hartig (6), Repmann, Hertel (3), Teubner (2), Ruppert (3), Mauersberger, Schierig (6), Schneider (2), Lützendorf (4), Steiner; Siebenmeter: 1/1; Zeitstrafen: 5

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