Die Kreisstädter empfangen besonders motivierte Wiesaer

Die Fußballfreunde der Erzgebirgsliga dürfen sich auf das Derby der Derbys freuen. Doch am Sonntag geht es auch in Crottendorf um Zähler.

Annaberg-Buchholz.

Wer keine Aue-Karten hat, kann sich eine Begegnung auf Kreisebene reinziehen, die ebenfalls prickelt: Annaberg gegen Zschopautal. Sie beginnt ebenso 15 Uhr wie Crottendorf gegen Bermsgrün.

VfB Annaberg (3./36 Punkte) - BSV Zschopautal (10./19). Die Konstellation ist eindeutig. Die Kreisstädter liegen deutlich vor den Wiesaern, haben die letzten vier Heimspiele gegen die Zschopautaler immer mit zwei Treffern Differenz gewonnen, führen auch mit 4:2 Siegen in der Statistik der vergangenen zehn Jahre. "Das interessiert mich aber nicht", betont Zschopautals Trainer Mirko Schneider. "Beim 2:2 im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir mit dem VfB mithalten können. Warum soll dies nicht auch mal in Annaberg der Fall sein", sinniert er. Nach Lage der Dinge wird Schneider wieder Hagen Rehnert, André Thiel und Dusan Mirga aufs Feld schicken können, nur Michael Moritz fällt aus und hinter Bernd Baensch steht ein Fragezeichen. "Als Kollektiv müssen wir dies ausgleichen. Ich denke, wir können Paroli bieten, zumal die Jungs gegen den VfB immer besonders motiviert sind." Genau davor warnt VfB-Coach Ingo Klöpping. Grundsätzlich aber sagt er ohne Umschweife: "Unser Ziel ist der Sieg." Um dies umzusetzen, kann er wieder auf Tommy Meyer, Sebastian Halm und Richie Schulze bauen. Und von besonderer Motivation der Gegner lässt er sich nicht Bange machen. "Gegen uns sind immer alle besonders engagiert", so Klöpping.

SV Crottendorf (9./20) - Bermsgrün (7./28). Zeit, die Statistik zu verschönern, ist für Crottendorf, denn daheim haben die Blau-Weißen gegen Bermsgrün zuletzt zweimal verloren. Doch das wird schwierig, da die Gastgeber auf dem Zahnfleisch krauchen. "Mindestens sechs Stammspieler fehlen. Darunter Pelka, Häßler, Lindner, Bretschneider und Torhüter Geng. Da werden wohl paar Alte ran müssen", sagt Trainer Daniel Mannsfeld und meint damit wohl auch sich selbst.

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