Dieske: Das wichtigste Spiel

In Chemnitz steht für die Landesliga-Fußballer aus Olbernhau ein Schlüsselduell auf dem Programm. Gegen Rapid soll der Weg aus der aktuellen Krise gefunden werden.

Olbernhau.

Auf sächsischer Ebene wird am Sonntag, 13.30 Uhr, der letzte Spieltag vor der Winterpause angepfiffen. Während die Landesklasse-Kicker aus Marienberg und Gelenau danach frei haben, bietet sich Olbernhau in einer Woche noch einmal die Möglichkeit zum Punktesammeln. Das Nachholspiel gegen Radebeul wurde für den 16. Dezember angesetzt. Trotzdem soll schon am Sonntag gejubelt werden.

Landesliga: BSC Rapid Chemnitz (12.) gegen SV Olbernhau (15.). Von einem Endspiel will Steve Dieske noch nicht sprechen. "Dafür wäre es zum jetzigen Saisonzeitpunkt zu früh", betont der SVO-Trainer, der dennoch klarstellt: "Das ist für uns das wichtigste Spiel der bisherigen Saison." Grund dafür ist die Tatsache, dass nicht nur Olbernhau selbst, sondern auch der Gegner mitten im Abstiegskampf steckt. Dies birgt einerseits eine große Gefahr, denn Dieske rechnet mit hoch motivierten und bissigen Gastgebern. Anderseits bietet sich den Gästen auch eine große Chance, da sie mit einem Auswärtssieg an Rapid vorbeiziehen können. Die Ausgangslage ist laut Dieske gut: "Bis auf Roland Fiebig haben wir alle Spieler an Bord." Außerdem wurde auf dem Pockauer Kunstrasenplatz, auf den die SVO-Kicker seit Mitte November ausweichen, ordentlich trainiert. Auf die Taktik hat sich Dieske noch nicht festgelegt: "Viel wird davon abhängen, ob wir auf dem kleinen Kunstrasenplatz oder dem großen Rasenplatz spielen."

Landesklasse West: FSV Motor Marienberg (5.) gegen VfB Fortuna Chemnitz (2.). Für das Erreichen ihres Ziels, in dieser Hinrunde zumindest eins der Spitzenteams in die Knie zu zwingen, bleiben den Motor-Kickern noch 90 Minuten plus Nachspielzeit. Allerdings hängen die Trauben im letzten Spiel vor der Winterpause extrem hoch, denn die Fortuna überzeugt dieses Jahr in jeglicher Hinsicht. Mit 42 Toren stellen die Gäste den zweitbesten Angriff - und mit 14 Gegentoren die drittbeste Abwehr. "Das sind nicht nur ein oder zwei Spitzenspieler. Die gesamte Mannschaft verfügt über ein hohes Niveau", zollt Ronny Rother dem Gegner Respekt. Allerdings glaubt der Motor-Coach auch an sein eigenen Männer: "Wir hatten auch gegen andere Spitzen-Teams genügend Chancen, die Spiele für uns zu entscheiden."

BSV Gelenau (15.) gegen SV Tanne Thalheim (14.). Wer verliert, ist raus. Auf diese einfache Formel lässt sich das Kellerduell wohl bringen. Dabei hätten sich beide Teams sicher eine andere Konstellation gewünscht. Denn wer diesmal ohne Zähler bleibt, muss weit entfernt vom rettenden Ufer überwintern. Gelenaus Trainer fällt es schwer, Zuversicht zu verbreiten. "Also wenn keiner mehr wegfällt, habe ich genau zehn Feldspieler zur Verfügung", sagt Thomas Kersten. Zwar kommen Christopher Kopitzke und und Patrick Kolditz zurück, doch Max Loos, Michael Apfelstädt und Toni Barth fallen aus. "Ich hatte schon vergangene Woche nur einen Wechsler. Dazu kommt, dass noch drei, vier Jungs krank sind", so Kersten. "Also ideale Bedingungen für das letzte Spiel des Jahres", flüchtet er sich in Sarkasmus. (mit mas)

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