Dittmannsdorf trifft auf einen alten Bekannten

Der SV Tirol ist morgen in der Erzgebirgsliga beim FSV Zwönitz zu Gast. Trainer des Gegners ist ein Wolkensteiner, der zuvor in Deutschneudorf auf der Bank gesessen hatte.

Zschopau.

Für die Fußballer der Erzgebirgsliga geht morgen, 15 Uhr, die Jagd nach Toren und Punkten weiter. Einziger Lokalvertreter mit Heimrecht ist am 15. Spieltag der Spitzenreiter Drebach/Falkenbach.

FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach (1.) gegen FSV Blau-Weiß Schwarzenberg (7.). Während die Konkurrenz in der Vorwoche loslegen konnte, mussten die Krokusse aufgrund der Spielabsage in Deutschneudorf warten. "Das wird unsere erste Standortbestimmung. Jetzt werden wir sehen, wo wir stehen", sagt André Feig nach einer Vorbereitung, die "gefühlt ewig gedauert hat". Der FVK-Trainer erwartet in Falkenbach einen selbstbewussten Gegner, der das Hinspiel 2:0 gewann und auch in der Vorwoche (3:0 gegen Gornsdorf) überzeugte. Hoch motiviert sind aber auch die Gastgeber. "Die Jungs werden brennen", kündigt Feig an, stimmt sein Team aber gegen "vermutlich tief stehende Schwarzenberger" gleichzeitig auf ein Geduldsspiel ein.

SV Eintracht Bermsgrün (6.) gegen SV Großrückerswalde (2.). Laut Tobias Moritz haben sich die Großrückerswalder in Bermsgrün "schon immer schwergetan". Damit diesmal mindestens ein Punkt mitgebracht wird, setzt der Gäste-Coach auf frühes Attackieren des Gegners: "Wir wollen versuchen, die Bermsgrüner schon bei ihren langen Bällen auf die gefährlichen Stürmer in Bedrängnis zu bringen." Allerdings hängt auch viel vom Wetter ab: Auf dem Hartplatz könne sich ein ganz anderes Spiel entwickeln.

FSV Zwönitz (12.) gegen SV Tirol Dittmannsdorf (3.). Trotz durchwachsener Vorbereitung haben sich die Tiroler erfolgreich aus der Winterpause zurückgemeldet. Mit dem 4:1 gegen Oelsnitz ist laut Michael Viertel viel Druck abgefallen: "Jetzt können die Jungs locker aufspielen." Gern würde der Sektionsleiter der Gäste drei Punkte mitnehmen, aber Zwönitz sei schwer einzuschätzen. Dies liegt auch an Detlef Eusewig, der seit Anfang März das Team betreut. Der Wolkensteiner, der bis 2015 in Deutschneudorf auf der Bank saß und nun bereits der vierte FSV-Trainer in dieser Saison ist, erwischte mit dem 3:0 in Jahnsdorf einen guten Start.

Oelsnitzer FC (11.) gegen FSV Zschopau/Krumhermersdorf (4.). Von der aktuellen Tabelle lässt sich Uwe Kiesel nicht blenden. "Von der Papierform her ist das eine leichte Aufgabe, aber Oelsnitz war schon im Hinspiel trotz unseres 2:0-Sieges ein starker Gegner", sagt der FSV-Coach, den Personalsorgen plagen. Zu den Langzeitverletzten gesellten sich in der Vorwoche mit Wolny und Hunger zwei Leistungsträger. "Trotzdem wollen wir die drei Punkte", gibt sich Kiesel ehrgeizig.

SV Blau-Weiß Crottendorf (8.) gegen SV Blau-Weiß Deutschneudorf (13.). In diesem blau-weißen Duell wird Jiri Andrusak seinen Einstand als Deutschneudorfer Trainer geben. Der 45-Jährige kennt die Crottendorfer zwar noch aus seiner Aktiven-Zeit. "Aber wir richten uns nicht am Gegner aus, sondern haben unser eigenes Konzept", kündigt der Tscheche "offensiven Fußball" an. Schon allein wegen des Ausfalls zweier Innenverteidiger werden die Gäste "nicht defensiv stehen und abwarten". Während Andrusak in der Abwehr improvisieren muss, setzt er vorn auf eine klare Linie: "Schönheit ist dabei nicht das A und O."

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