Doppelpack lockt nach Lößnitz

Handball: Auer Jugend und Juniorteam gefordert

Aue/Zwönitz.

Während die Frauen des SV Schneeberg und die Männer des Zwönitzer HSV in der Handball-Sachsenliga bis 2. November eine Pause einlegen, geht es in Aue am Ferienwochenende mit einem Doppelpack rund. Nach dem Sachsenderby zwischen EHV und HC Elbflorenz in der 2. Bundesliga am Sonnabend, sind am Sonntag Nachwuchs- und Juniorteam in der Erzgebirgshalle in Lößnitz gefordert.

Dabei empfangen die Jungs der SG Nickelhütte Aue in der A-Jugend-Bundesliga ab 13.30 Uhr den TV Gelnhausen. Die Gäste sind derzeit mit 2:4 Punkten Tabellenfünfte. Dicht dahinter (2:6) rangieren die Hütte-Jungs, die nach dem Heimsieg gegen den VfL Potsdam vorige Woche erneut einen Sieg anstreben. "Auch wenn die Vorbereitung wegen Krankheit und Klassenfahrten nicht optimal verlief, sind die Jungs voller Energie und heiß auf dieses Duell", betont Jugendkoordinator Jens Dennecke.

Gleich danach geht es für die Männer des EHV Aue II in der mitteldeutschen Oberliga gegen den NHV Concordia Delitzsch. Anwurf ist 16.30 Uhr. Die Gäste haben bisher 8:2 Punkte und sind Dritte - bei nur einer Niederlage beim HC Einheit Plauen (25:30). "Die Qualität der Nordsachsen liegt sicher in ihrer 6:0-Defensive sowie im Kreisläuferspiel. Es wird also eine schwere Aufgabe", so Michael Hilbig, Trainer des Auer Juniorteams. Um erfolgreich zu sein, müsse sich die Mannschaft gegenüber der knappen 30:31-Niederlage in Köthen im individuellen Abwehrverhalten und im Torhüterspiel schnell weiterentwickeln.

Beim Tabellenzehnten sind die derzeit elftplatzierten Verbandsliga-Handballerinnen des Zwönitzer HSV am Sonnabend gefordert. Anwurf bei der HSG Riesa/Oschatz II ist 14.30 Uhr. Da sollte mehr drin sein als zuletzt gegen TuS Leipzig-Mockau. Gegen den aktuellen Vierten setzte es eine bittere 25:42-Pleite (16:24). Zwar begann Zwönitz in der Messestadt gut (5:1), verlor aber in der Defensive zusehends die Ordnung und ließ TuS zu viel Raum. Die Gäste fanden trotzdem immer wieder Wege, die Leipzigerinnen zu überwinden. Doch die eigene Defensive sollte das Sorgenkind bleiben. So stand es zur Pause schon 16:24 aus HSV-Sicht. In Hälfte zwei bremste eine 6:0-Deckung die Gastgeberinnen ein, aber Zwönitz schlug daraus kein Kapital. "Wir bekamen die gegnerische Torhüterin einfach nicht in den Griff, was in Summe zur Höhe des Ergebnisses führte", so HSV-Trainer Steven Szpetecki. (kiw/bral)

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