Drei Punkte für Rang drei

Fünf Tore, ein Comeback: In der Landesliga hätte es für Lößnitz' Fußballer in Markranstädt kaum besser laufen können.

Lößnitz.

Die Fußballer des FC Lößnitz sind in der Tabelle der Landesliga auf den dritten Platz vorgerückt. Geschafft haben sie das einerseits durch ihr souveränes 5:1 (1:0) am Sonnabend beim SSV Markranstädt und andererseits, weil der FV Niesky als unmittelbarer Konkurrent lediglich ein 2:2-Unentschieden gegen den VfL Pirna-Copitz 07 erspielt hat. Die Lößnitzer liegen punktgleich mit den Fußballern aus Niesky, die ebenfalls 47 Zähler haben, aber die Erzgebirger verfügen über das bessere Torverhältnis.

FCL-Trainer René Klingbeil hatte nach dem Spiel gegen Markranstädt nichts zu meckern, wie er selbst sagt: "Die Männer haben eine wirklich konzentrierte Leistung hingelegt. Auswärts fünf Gelegenheiten in Tore zu verwandeln, ist top. Damit kann ich sehr zufrieden sein." Als eines der entscheidenden Treffer beschreibt der Coach den zum 1:0 durch Phillip Wanzek (27.): "Wanzek hat sich auf der rechten Seite freigespielt und dann trocken ins kurze Eck abgezogen."

Mit diesem dünnen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Doch schon kurz nach Wiederanpfiff legten die Lößnitzer nach und schafften das 2:0 (55.). Dieser Elfmeter, den Karsten Werneke sicher verwandeln konnte, sei der zweite wichtige Moment in dieser Begegnung gewesen, betonte Klingbeil. Danach lief es munter weiter. Das 3:0 (60.) erzielte Cedric Graf, und Alaa Yahya konnte zum 4:0 (75.) nachlegen. Rund eine Viertelstunde vor Ultimo gelang den Gastgebern etwas Kosmetik mir dem 1:4, bevor die Lößnitzer Seite durch Karsten Werneke schließlich zum 1:5-Endstand (90.) verwandelte.

Klingbeil spricht von einem relativ fairen Spiel ohne große Sorgen. Das eigene Problem, eventuell ohne Torwart dazustehen, habe man gelöst. Robin Köpsel war unterwegs, Patrick Hettwer konnte verletzungsbedingt nicht antreten. "So wurde kurzfristig Alexander Schulz aktiviert, der seine Aufgabe hervorragend erledigt hat", lobt Klingbeil. Schulz sei bereits einmal im Lößnitzer Trikot aufgelaufen. Nachdem er anderthalb Jahre nicht gespielt hat, habe er mit seinem Comeback der Mannschaft sehr geholfen.

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