Dreigestirn dreht auf

Das Fußball-Trio aus dem Altkreis hat die Ausscheidungsrunde im Erzgebirgspokal überstanden. Dies passierte teilweise durchaus überraschend.

Wiesa/Mildenau/Crottendorf.

Jubel überall. Der BSV Zschopautal, der TSV Mildenau und der SV Crottendorf sind am Sonntag eine Runde weitergekommen. Damit ist zwar noch nicht allzu viel im Rennen um den Fußball-Erzgebirgspokal erreicht, ein Achtungszeichen aber haben alle gesetzt - entweder durch die Höhe des Erfolges oder durch den Sieg an sich.

FC Stollberg II - SV Crottendorf 0:5 (0:3). Mit frühen Toren durch Heinrich (4.) und Ehmig (7.) haben die Crottendorfer bei Stollbergs Reserve gleich gezeigt, wer das Sagen auf dem Platz hat. "Ganz ordentlich, aber nicht überzubewerten", fasste es SV-Trainer René Lüttcher zusammen. Er habe noch genügend Baustellen entdeckt, die es abzuarbeiten gilt. "Aber es wird von Tag zu Tag besser", so Lüttcher.

Zschopautal - Deutschneudorf 3:1 (3:0). Gegen den Staffelsieger der Kreisliga Ost der Vorsaison hat sich der Zweite durchgesetzt - aufgrund seiner Effektivität. Nach holprigem Start sorgten die Zschopautaler noch in der ersten halben Stunde für klare Verhältnisse, führten überraschend 3:0. "Verdient", so BSV-Chef Patrick Salzer. Bis auf ein Strafstoßtor blieb Erzgebirgsligist Deutschneudorf vor dem Tor zu harmlos.

Mildenau - Lauter 6:2 (3:1). Vielleicht um ein Tor zu hoch, aber als absolut verdient bezeichnet Mildenaus Abteilungschef Christian Meyer den Erfolg. "Nur in den ersten paar Minuten ging es noch holprig, wir hatten ja kein Vorbereitungsspiel. Aber dann lief es recht gut", so Meyer. Er war selbst überrascht, wie seine Männer streckenweise auftrumpften und den Kreisligisten aus dem West-Staffel im Griff hatten. "Lauter war aber auch keine Übermannschaft", sagt Meyer diplomatisch.

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