Dritte Pleite im dritten Spiel

Die Hormersdorfer Volleyballerinnen warten in der Sachsenklasse weiter auf erster Zähler. Mit der Leistung gegen Chemnitz und Markkleeberg war der Trainer trotzdem nicht unzufrieden.

Hormersdorf.

Noch sind die Sorgenfalten auf der Stirn von Thomas Kroschk nicht allzu tief. "Nervosität macht sich bei uns nicht breit, es sind noch genügend Punkte zu vergeben", sagt der Trainer der Volleyballerinnen des SV Germania Hormersdorf. Die sind auf dem Konto der Sachsenklasse-Teams noch immer Fehlanzeige. Nach dem misslungenen Saisonauftakt in Schildau mussten sich die Erzgebirgerinnen am Wochenende auch auf heimischem Parkett geschlagen geben. Gegen den Chemnitzer VV II sowie gegen Markkleeberg war letztlich nichts zu holen, beide Partien gingen in vier Sätzen verloren.

Dabei sah es im ersten Spiel gegen die Chemnitzer anfangs gar nicht so schlecht aus. Die Gastgeberinnen starteten wie die Feuerwehr und knallten den Gästen die Bälle um die Ohren - 25:13. Auch im zweiten Satz lagen die Erzgebirgerinnen mit 4:1 in Front, als Neuzugang Lisa Beyer den Ball unglücklich auf den Mittelfinger bekam. Thomas Kroschk verließ mit seiner Spielerin die Halle, um den Finger zu kühlen - und plötzlich lief nichts mehr. Die Gäste wurden von Minute zu Minute stärker, gewannen den Durchgang mit 25:18 und ließen auch in der Folge nicht nach - da halfen auch sämtliche Auszeiten nichts. Satz 3 holten sich die Chemnitzerinnen mit dem gleichen Ergebnis, den vierten und letztlich entscheidenden Durchgang sogar mit 25:13. Die verletzte Lisa Beyer, die sich eine Prellung zugezogen hatte, biss noch einmal auf die Zähne und hielt durch. Beim zweiten Auftritt gegen Markkleeberg war sie dann aber nicht mehr mit von der Partie.

Die Neuseenland-Volleys erwiesen sich dann auch als der noch ein bisschen stärkere Gegner. Zwar hielten die Hormersdorferinnen auch in dieser Partie zu Beginn mit und gewannen den ersten Satz nach großem Kampf mit 25:21, doch danach spielten die Gäste ihre Klasse aus. "Ich finde trotzdem nicht, dass wir gegen Markkleeberg schlecht gespielt haben. Das ist einfach eine gute Mannschaft, die zu den Top-Teams der Liga gehört", sagt Kroschk. Gegenüber dem desaströsen Auftritt in Schildau seien die beiden Partien vom Wochenende eine klare Leistungssteigerung gewesen. Den Finger legt er trotzdem in die Wunde. "Die Neuseenland-Volleys haben gegen uns sehr viele Aufschlagsserien durchgebracht. Das ist momentan unsere Schwäche, daran müssen wir arbeiten", so Kroschk. Positiv habe sich indes ausgewirkt, dass Pauline Leichsenring wieder mitwirken konnte. Vor der Saison nach Hormersdorf gewechselt, hatte sie sich in der Saisonvorbereitung einen Bänderriss zugezogen.

Die Hormersdorferinnen haben nun erst einmal Pause. Erst am 3. November geht es weiter. Mit den L.E. Volleys II aus Leipzig, die derzeit auf Platz 3 stehen und im vergangenen Jahr hauchdünn am Aufstieg vorbeigeschrammt waren, wartet auf die Mannschaft dann erneut eine schwierige Aufgabe.

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