Drittligist muss Abgang zweier Spieler kompensieren

Volleyball: Zschopauer Vorbereitung ohne Felix Müller und Max Kunert

Zschopau.

Später als sonst haben die Drittliga-Volleyballer des VC Zschopau die Vorbereitung für die neue Saison aufgenommen. "Das hat damit zu tun, dass unser erstes Spiel erst am 28. September ansteht - zwei Wochen später als üblich", sagt Trainer Andreas Richter. Es reichte daher, Mitte August mit dem Training zu beginnen. Nun ist jedoch volle Intensität angesagt, zumal junge Spieler ins Team integriert werden sollen. Frisches Blut war nötig geworden, weil es mit Felix Müller und Max Kunert auch zwei Abgänge zu vermelden gibt.

"Es ist besonders schade, weil wir damit zwei junge Akteure verlieren, die letztes Jahr einen großen Schritt gemacht hatten", bedauert Richter den Verlust. Während Müller aus privaten Gründen gen Norden zieht, kehrt Kunert zu seinem Reichenbacher Heimatverein zurück. "Auch er hat aufgrund eines Studiums nur noch begrenzt Zeit für den Sport", erklärt der Coach. Auf der Position Außen/Annahme wird dafür Philipp Kramp in den Kader aufrücken. "Er hat schon mehrfach bei uns mittrainiert und dürfte in der Lage sein, die Lücke zu schließen, die Max hinterlässt", gibt sich Richter zuversichtlich. Neu zum Kader stößt außerdem Marco Preißler, der von Richter für die Mitte vorgesehen ist. "Mal sehen, wie die Jungs sich machen. Wir warten erst einmal die Vorbereitung ab", sagt der Trainer, der noch mit einer weiteren Verstärkung liebäugelt. Im Gespräch ist dabei der Freiberger Thomas Hanauer, der zuletzt beim Dresdner SSV aktiv war.

Zusätzliche Kräfte auf der Außen- und Diagonalposition kann der VC gut gebrauchen, weil Michael Böttiger zwei Monate lang nicht zur Verfügung stehen wird. "Er geht in Elternzeit", sagt Richter über den Routinier, der die komplette Vorbereitung verpasst und frühestens im Oktober wieder dabei sein dürfte. Für eher kleinere Sorgenfalten sorgt die Tatsache, dass sich einige Spieler noch mit kleineren Verletzungen herumplagen. "Das kennen wir aus dem Vorjahr", sagt Richter, der damit auch auf die Situation von Daniel Kloss anspielt. Der sprung- und schlaggewaltige Hüne am Netz wird dem VC nicht jedes Spiel zur Verfügung stehen. Es wartet also wieder einmal eine große Herausforderung auf die Zschopauer. Allerdings schätzt ihr Trainer die Dritte Liga Ost im Vergleich zum Vorjahr eher schwächer als stärker ein, "da kein Absteiger aus der 2. Bundesliga dazugekommen ist". Neu sind dagegen zwei Aufsteiger aus Bayern. (anr)

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