EHV fliegt gegen Eulen raus

Die Handballer aus Aue haben die erste Runde des DHB-Pokals nicht überstanden. Gegen einen Zweitligisten noch erfolgreich, wurden sie im Spiel gegen Ludwigshafen selbst zu den Gejagten.

Lößnitz.

"Wenn man einen Erstligisten auf sieben Tore wegziehen lässt, dann wird es unheimlich schwer", sagte Stephan Swat, der Trainer des EHV Aue. Die Handball-Zweitligisten, die sich in der ersten Runde des DHB-Pokals, die am Wochenende in der Erzgebirgshalle in Lößnitz in Form eines Vierer-Turniers ausgetragen wurde, bis ins Finale gekämpft haben, sind dort gescheitert. Gegen die Eulen Ludwigshafen mussten sich die Auer mit 26:31 (10:15) geschlagen geben. Das bedeutete das Aus für den EHV Aue im Pokalgeschehen.

Stephan Swat sah folgende Gründe für das Scheitern seines Teams: "Die Erstligisten haben eine robuste Spielweise und die haben wir in den ersten 20 Minuten nicht angenommen." Seine Mannschaft habe es zugelassen, dass sich die Eulen einen beachtlichen Vorsprung herausarbeiteten. Der EHV lief diesem Rückstand dann lange Zeit hinterher. "Wir haben uns in der Halbzeitpause Dinge zurechtgelegt, die wir besser machen wollten. Das hat in der zweiten Halbzeit phasenweise dann sehr gut geklappt", so Swat, der Moral und Charakter seiner Mannschaft lobt: "Wir sind bis auf zwei Tore rangekommen beim 17:19 (40.) und 18:20 (42.), aber so richtig zum Kippen haben wir das Spiel nicht mehr gebracht." Die Gegner hätten clever agiert, ihre individuelle Klasse gezeigt und immer wieder Lösungen gefunden, so der Coach.

Ins Finale eingezogen war der der EHV Aue einen Tag zuvor dank des Sieges über den Zweitliga-Aufsteiger HSG Konstanz. Der wurde am Samstag mit 27:25 (15:12) bezwungen. Swat sagte: "Es ist das erwartet schwere Spiel gewesen." Konstanz sei eine gut eingespielte Mannschaft mit einem sehr guten Spielfluss und den müsse man erst einmal stoppen. Der EHV hat sich gegen Konstanz einige technische Fehler erlaubt und Chancen durch Pfostenwürfe vergeben.

Spieler Eric Töpfer sagte: "Wir sind gut reingekommen ins Spiel." Nach 15 Minuten hatten seine Teamkameraden und er eine 7:3-Führung rausgespielt. "Doch hintenraus waren es zu viele Fehlpässe und wir standen zu passiv in der Abwehr. Selbst habe ich keinen richtigen Zugriff mehr bekommen", so Töpfer. Die zweite Halbzeit habe zwar gut angefangen, aber auch da habe es Probleme gegeben. In den Augen von Stephan Swat gehörte die Schlussphase der Partie eindeutig dem Torhüter Radek Musil, der mit drei Paraden glänzte und dem EHV damit zum Sieg verhalf. Doch auch ein junger trumpfte vor dem Abpfiff groß auf: Vojta Kozubik aus dem Juniorteam stand mit im Aufgebot. Er war es, der kurz vor Ultimo, in der 60. Minute, als es 26:25 Stand, das entscheidende Tor zum Endergebnis von 27:25 war und für die Auer mit den Weg ins Finale ebnete.

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