Eigengewächs kehrt nach Hause zurück

Mit Neuzugang David Kaiser wollen die Badmintonspieler des TSV Niederwürschnitz den Aufstieg in die Sachsenliga schaffen. Dort sind die Stollberger bereits, die sich ebenfalls verstärkt haben.

Niederwürschnitz/Stollberg.

Das Ende der vergangenen Saison in der Sachsenklasse war für die Badminton-Spieler des TSV Niederwürschnitz ein eher unrühmliches. Noch mit der Hoffnung auf den Relegationsplatz in den letzten Doppelspieltag gegangen, blieb nach einer 0:8-Klatsche gegen Röhrsdorf letztlich nur Platz 5 von acht Teams. In der kommenden Spielzeit wollen es die Niederwürschnitzer besser machen. "Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg in die Sachsenliga", sagt Mannschaftssprecher Holger Wandelt. Das werde eine schwierige Aufgabe, denn die Liga sei vermutlich auch im kommenden Jahr wieder sehr ausgeglichen. Dennoch gehe man optimistisch an die Sache heran, so Wandelt.

Mit David Kaiser haben sich die Erzgebirger auf jeden Fall schon einmal adäquat verstärkt. Der 22-Jährige, ein Niederwürschnitzer Eigengewächs, wechselt vom BV Marienberg zurück zu seinem Heimatverein. "Er war zwei Jahre lang in Marienberg und hat dort auf Sachsenliga-Niveau gespielt", sagt Wandelt. Im Niederwürschnitzer Team ist er künftig gesetzt, was bedeutet, "dass von uns Alten einige öfter mal aussetzen", so Wandelt. Ansonsten bleibt die Mannschaft zunächst einmal so, wie sie ist. Andreas Meiner, der einen Großteil der vergangenen Rückrunde verletzungsbedingt ausgefallen war, wird allerdings wohl auch den Start der neuen Spielzeit verpassen.

Dort, wo die Niederwürschnitzer noch hin wollen, sind die Badminton-Spieler des BC Stollberg-Niederdorf bereits angekommen. Die Sachsenliga: Sie wird für den Verein eine knüppelharte Angelegenheit. "Nichts anderes als der Klassenerhalt steht für uns zur Debatte", sagt Vereins-Vize Marcus Gundermann. Personell hat sich bei den Stollbergern ebenfalls ein bisschen was getan. Mit Peter Sterzel stößt ein Spieler zum Team, der in der vergangenen Saison für den BV Annaberg in der Bezirksliga aufgeschlagen hat, und dort Zweiter wurde. Bei seinem neuen Verein darf er nun zwei Klassen höher ran und ist auch gleich für die erste Mannschaft eingeplant. "Er ist noch jung und ein Spieler mit großem Potenzial", sagt Gundermann, der künftig in die zweite Mannschaft rückt. Über private Kontakte sei Sterzel schon länger mit den Stollbergern verbunden gewesen.

Bei den Frauen gibt es ebenfalls eine Veränderung. Jenny Ebert, bislang in der Reserve aktiv, rückt auf und ersetzt Franziska Hilmer, die bereits in der vergangenen Rückrunde angekündigt hatte, auf die Sachsenliga verzichten zu wollen. Damals hatten die Stollberger noch mit der Rückkehr von Annika Schreiber geliebäugelt. Die Gablenzerin, die beim BC Stollberg-Niederdorf das Badminton-Einmaleins gelernt hat, werde in der kommenden Saison definitiv weiter für den Horner TV in Hamburg Zweite Bundesliga spielen. "Was danach ist, wird man sehen", so Gundermann.

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