Ein Auftakt mit Knalleffekt

Die Zwönitzer Tennisspieler haben einen Start nach Maß in die Freiluftsaison erwischt. Doch was die Ziele betrifft, gibt sich der Kapitän defensiv.

Zwönitz.

Gelegentlich hat sich der Wind mit ein paar Böen bemerkbar gemacht, doch davon abgesehen hätten sich die Tennisspieler des TuS Zwönitz keine besseren Bedingungen für ihren Saisonauftakt wünschen können. Entsprechend ließen sie es krachen. Mit 6:0 nach Matchpunkten fertigten die Gastgeber im heimischen Freizeitcamp Brettmühle die zweite Garde des TC Plauen ab. "Das war schon sehr gut, auch wenn die Gäste ersatzgeschwächt angetreten sind", sagte Nico Karapetow. Der Kapitän, gleichzeitig die Nummer 1 bei den Gastgebern, trug seinen Teil zu dem Erfolg durch klare 6:3- und 6:2-Erfolge über den Plauener Spitzenspieler Nick Hertel sowie einen Sieg im Doppel bei. Dort ging es allerdings eng zu - erst im dritten Satz setzte er sich mit seinem Doppelpartner Sebastian Schubert 10:8 durch. "Zu diesem Zeitpunkt stand es aber schon 4:0, da hatten wir bereits gewonnen", so Karapetow.

Das Duo trat zum ersten Mal gemeinsam an. Noch in der vergangenen Hallensaison ging Sebastian Schubert für den TSV Zschopau an den Start, doch der wandelte seine Männermannschaft jüngst in ein Altherrenteam (Herren 40) um. Anschließend waren die Wege kurz. "Wir kannten uns, hatten immer mal wieder gegeneinander gespielt", so Karapetow. In dieser Freiluftsaison bekleidet Schubert nun die Position 2 bei den Zwönitzern - vor Hubert Peuschel und Ulf Bellmann, die ihre Partien gegen Plauen ebenfalls klar gewannen und dabei in keinem Satz mehr als zwei Spiele abgaben.

Wie der souveräne Auftakterfolg nun einzuordnen ist, darüber sind sich die Zwönitzer aber auch noch nicht ganz im Klaren. In der Breite seien andere Teams besser aufgestellt, so zum Beispiel der CTC Küchwald, dessen dritte Mannschaft die Zwönitzer am nächsten Spieltag empfangen. "Die haben einen riesigen Pool an Spielern", so Karapetow, der beruflich als Zahnarzt praktiziert. Auch Oberlungwitz, mit zwei Siegen in die Saison gestartet, schätzt er stark ein. Generell gehe es wohl darum, einen Mittelfeldplatz innerhalb des Achterfelds zu erreichen und damit jeglichen Sorgen um den Klassenerhalt frühestmöglich aus dem Weg zu gehen. In der vergangenen Saison stiegen immerhin vier Teams ab - allerdings bei einem Elferfeld. Die Zwönitzer kamen dabei am Ende auf Platz 6 ein. Wie viele diesmal runter müssen, wisse er nicht, sagt Karapetow.

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sind indes auch im Umfeld gelegt. Die Umbauarbeiten im Freizeitcamp Brettmühle, dem Vereinsdomizil, sind mittlerweile abgeschlossen.

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