Ein erster Schritt zur Normalität

Leichtathletik: Nachwuchssportler trainieren wieder - teils sogar mit Geräten

Großolbersdorf.

In der Leichtathletik sind zahlreiche Nachwuchssportler der Normalität einen Schritt nähergekommen. Unter anderem führt der LV 90 Erzgebirge seit diesem Montag an drei Standorten regelmäßiges Training durch. "Die Mädels und Jungs haben sehr diszipliniert mitgemacht", sagt Trainer Maik Werner über eine Testeinheit, die Ende vergangener Woche Aufschluss über die Umsetzung des Hygienekonzepts bringen sollte. Fazit: Regeln wie der vorgeschriebene Abstand wurden eingehalten.

Während sich die Übungsleiter des LV 90 mit ihren Schützlingen vor allem auf allgemeine Grundlagen, Lauf und Sprint konzentrieren, ist das Training beim SV 1870 Großolbersdorf breiter gefächert - und zwar schon seit fast einer Woche. Als die Außensportanlagen freigegeben wurden, ging es sofort los. Ab der U 14 aufwärts werden auch Wurfgeräte in die Hand genommen, was beim LV 90 noch nicht der Fall ist. "Für Kugel und Speer verwenden wir Desinfektionstücher. Im Hammerwerfen hat ja sowieso jeder sein eigenes Gerät", erklärt SV-Trainerin Nadine Beck. In Großolbersdorf ist die Anzahl der Nachwuchssportler geringer als beim LV 90, dennoch werden sie noch einmal in kleinere Gruppen aufgeteilt - "nach vorheriger namentlicher Anmeldung", wie Nadine Beck betont. Um die Abstände stets einhalten zu können, bringt sie Markierungen zur Orientierung auf den Boden auf. "Es funktioniert. Die Leichtathletik profitiert im Sport von den Corona-Lockerungen sicherlich mit am meisten", bilanziert die Großolbersdorferin. (anr)

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