Eintracht feiert ersten Sieg in der Rückrunde

Bermsgrün hat in der Fußball-Erzgebirgsliga in Crottendorf mit 4:2 gewonnen. Schwarzenberg verlor zu Hause gegen Großrückerswalde 0:5.

Crottendorf/Schwarzenberg.

Es ist vollbracht: Der SV Eintracht Bermsgrün hat am Sonntag mit dem 4:2 (0:1) beim SV Blau-Weiß Crottendorf endlich den ersten Sieg in der Rückrunde der Fußball-Erz-gebirgsliga gelandet. Dabei lagen die Gäste durch zwei Eigentore zwischenzeitlich schon 0:2 zurück.

Nach einer langen Zeit ohne größere Höhepunkte jagte Robert Pohl den Ball an den Pfosten des Crottendorfer Kastens (37.). Beim Gegenzug köpfte Arne Schlegel das Leder im Anschluss an eine eigentlich harmlose Flanke ins eigene Netz (38.). Zwei Minuten später verhinderte Keeper Sören Grenz das 0:2. Der zweite Durchgang begann mit einem weiteren Tiefschlag für die Eintracht: Bei einer Eingabe der Crottendorfer traf Toni Strauß unglücklich ins eigene Netz (52.). Kurz darauf wendete Markus Hudalla ge- rade noch so die Vorentscheidung ab. Das sollte aber auch die letzte gefährliche Aktion der Gastgeber gewesen sein. Die Bermsgrüner spielten nun eindrucksvoll auf. Der erneut starke Tobias Hörig sorgte mit satten Schüssen in der 55. und in der 57. Minute für den Ausgleich. Pohl erzielte auf Vorarbeit von Hörig das 3:2 (67.). Die endgültige Entscheidung fiel in Minute 86. Nach einem Foul an Pohl verwandelte Hudalla den Strafstoß sicher zum 4:2.

Bermsgrün: Grenz; Schramm, Schlegel, Illhardt, Engl, Strauß, Franke (78. Reinold), Pohl, Hudalla, Süß (55. Heidrich), Tobias Hörig (85. Jenschek).

Das 0:5 (0:2) des FSV Blau-Weiß Schwarzenberg daheim gegen den SV Großrückerswalde glich einem Desaster. "Wobei wir mit der Leistung in Hälfte eins noch halbwegs leben können", so Co-Trainer Reik Tautenhahn. Der SV stehe zu Recht auf Platz 2. "Diese Jungs sind vorm Tor eiskalt." Und Blau-Weiß half durch Stellungsfehler mit (6./34.). "Wir hatten zwar auch zwei Chancen - aber eben nur Chancen."

In Hälfte zwei sollte ein offensiveres System die Wende bringen. Stattdessen fiel das 0:3 (55.). "Das ging nach hinten los. Die Gäste hatten einen Sahnetag - fünf von sieben Möglichkeiten waren drin", so Tautenhahn. Zwei Tore (67./81.) legte der SV noch drauf. Bitter für Blau-Weiß: Kapitän Sven Lissel fällt mit Mittelfußbruch aus. "Auch sonst sieht es personell mies aus."

Schwarzenberg: Bunde; Viertel, Rumberger, Shaikhi (57. Eschebach), Reh, Schön- rock, Beck, Lissel (71. Klöden), Rama, Muß- macher (46. Jahn), Leipner.

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