Eintracht-Trainer beweist glückliches Händchen

Die Bermsgrüner sind in der Fußball-Erzgebirgsliga weiter im Aufwind. Für die Schwarzenberger gab es wieder keine Punkte.

Bermsgrün/Jahnsdorf.

Der SV Eintracht Bermsgrün ist nach dem 2:0-Heimsieg (0:0) am Sonntag über den FSV Zschopau/Krumhermersdorf Sechster der Fußball-Erzgebirgsliga - punktgleich mit dem Vierten. Für die Gäste war es zugleich ihre erste Niederlage in der Rückrunde.

Die erste Halbzeit war allerdings nichts für Fußball-Ästheten. Kein Team wollte in Rückstand geraten, so gab es nur je eine gefährliche Aktion auf beiden Seiten, die aber jeweils folgenlos blieb. Nachdem Eintracht-Torwart Sören Grenz im Anschluss an einen Eckball zur Stelle gewesen war (53.), bewies Trainer Heiko Hörig mit der Einwechslung von Peter Opitz ein gutes Händchen.

Es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die Bermsgrüner taten nun mehr, die Gäste sahen sich in ihre Hälfte gedrängt. Erst scheiterte Benjamin Schramm am FSV-Kee- per (60.), dann vergaben Tobias Hörig (61.) und Opitz (64.). Schließlich landete ein Hörig-Schuss von der Grundlinie an der Querlatte (75.). Doch als Markus Hudalla in der 78. Minute den im Strafraum wartenden Opitz bediente, setzte der sich energisch gegen zwei Kontrahenten durch, und der Bann war endlich gebrochen. Fünf Minuten später zog Opitz aus fast 30 Metern in halblinker Position ab, und der Ball schlug unhaltbar im rechten oberen Eck zum 2:0 ein.

Bermsgrün: Grenz; Schramm, Schlegel, Illhardt, Engl, Strauß, Franke (86. Jenschek), Pohl, Hudalla, Tobias Hörig (76. Heidrich), Süß (54. Opitz). (hür)

Der FSV Blau-Weiß Schwarzenberg unterlag beim TSV Jahnsdorf 1:2 (0:1), und Trainer René Uhle ist derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Zum einen ließ seine Mannschaft nach gutem Start erneut offensiv jegliche Durchschlagskraft vermissen. Zum anderen verletzte sich kurz vor Schluss mit Philipp Rumberger der nächste Leistungsträger. Er fällt mit einem Bänderschaden am Knöchel einige Zeit aus.

Nachdem Thomas Eschebach (6.) in einer gefährlichen Szene das Leder haarscharf verpasst und Rumberger (8.) per Kopf das Tor knapp verfehlt hatten, war Blau-Weiß viel in Ballbesitz, Chancen erspielten sich die Schwarzenberger aber laut Coach Uhle keine mehr. Jahnsdorf hingegen glückte im Anschluss an einen weit geschlagenen Freistoß per unhaltbarer Kopfballbogenlampe fast von der Grundlinie das 1:0 (27.). Und gleich zu Beginn von Hälfte zwei versprang der Ball durch einen Platzfehler derart unglücklich für Schwarzenbergs letzten Mann, dass ein TSV-Spieler davonziehen und zum 2:0 vollenden konnte (46.). "Uns gelang kaum etwas", sagte Uhle. So blieben die schöne Kombina-tion, an deren Ende Constantin Beck von der Grundlinie auf Maximilian Jahn passte, und dessen 1:2 in der 90. Minute der einzige Lichtblick.

Schwarzenberg: Bunde; Schaikhi, Viertel, Rumberger, Reh, Schönrock, Esche- bach (67. Klöden), Beck, Jahn, Leipner, Mußmacher (56. Klinghammer). (kjr)

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