Elektroniker knüpfen nahtlos an Vorsaison an

Fußball, Kreisliga: TSV Gornsdorf schlägt Pokalschreck Neudorf mit 5:2 - Zwönitz und Stollberg II verlieren

Gornsdorf.

Der TSV Elektronik Gornsdorf ist mit einem klaren Sieg in die Kreisliga gestartet. Die Mannschaft von Trainer Frank Dost siegte zuhause mit 5:2 gegen den SV Neudorf und setzte sich gleich wieder im vorderen Tabellendrittel fest (3.).

Gegen den Pokalschreck der vergangenen Saison taten sich die personell gebeutelten Gornsdorfer zu Beginn noch schwer. "Wir hatten nur einen Spieler auf der Ersatzbank", so Dost. Doch nach 37 Minuten war der Knoten gelöst. Einen Angriff über die Flügel verwertete der freistehende Johannes Näfe mustergültig. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte dann Lukas Hirsch seinen ersten großen Auftritt. Der Bruder des nach Thalheim gewechselten Tom Hirsch reagierte nach einem verpatzten Klärungsversuch des gegnerischen Torwarts blitzschnell und hob den Ball aus etwa 40 Metern Entfernung ins Netz. "Da hat er ein feines Füßchen bewiesen", so Dost. Weil die Neudorfer aber postwendend den Anschluss erzielten, ging es nur mit einer knappen Führung in die Kabine.

Im zweiten Durchgang sorgte Hirsch dann mit zwei weiteren Treffern (51./88.) für die Entscheidung. Neudorf kam durch Goalgetter Thomas Löser (81.) zwar noch einmal heran, Philip Kirsten machte in der 90. Minute für Gornsdorf aber den Deckel drauf.

Dramatisch ging es in Geyer zu, wo der FSV Zwönitz in letzter Minute mit 3:4 den Kürzeren zog. Ein langer Ball brachte in der Nachspielzeit die Entscheidung. "Da haben wir geschlafen und Lehrgeld bezahlt", sagte Trainer Alexander Thost, den stattdessen aber vor allem die Anfangsphase ärgert. "Ohne die beiden frühen Gegentore, davon eines durch Elfmeter und das andere durch einen haltbaren 30-Meter-Freistoß gehen wir nicht als Verlierer vom Platz." Für Zwönitz trafen Lucas Unger (41.), Marcel Kutz (84.) und Normen Orzechowski (90.)

Böse unter die Räder kam zum Saisonauftakt die zweite Mannschaft des FC Stollberg. Beim SV Affalter kassierte der letztjährige Tabellenzwölfte eine heftige 1:7-Abreibung. (jüw)

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