Emotionaler Auftritt mit Licht und Schatten

Handball, 2. Bundesliga: EHV Aue erkämpft sich in Hüttenberg zwei wichtige Punkte

Lößnitz.

Ein hoch emotionales Zweitliga-Spiel mit Licht und Schatten haben die Handballer des EHV Aue am Freitagabend beim TV Hüttenberg erlebt. Lange wogte der Kampf hin und her, doch Aue entschied ihn am Ende 26:25 (13:11) für sich.

EHV-Trainer Stephan Swat sagte: "Wir haben das phasenweise wirklich sehr gut gemacht, spielen souverän und dann kommt wieder eine gewisse Unsicherheit rein. Wir machen uns das Leben selbst schwer und bringen den Gegner immer wieder zurück in die Partie." Was den Coach besonders ärgerte, waren vergebene Konter und Situationen, in denen seine Sieben frei am Kreis verwarf oder in Überzahl den Ball ins Aus manövrierte. Nach vier torlosen ersten Spielminuten, gingen die Hüttenberger innerhalb kurzer Zeit mit 3:0 in Führung. Erst danach kamen die Auer langsam ins Spiel und schafften per 5:5 (13.) den Ausgleich. Einmal in Fahrt, setzten sie sich bis auf 10:7 (19.) ab.

Kurz nach Wiederanwurf sah EHV-Akteur Felix Roth die Rote Karte, nachdem er mit einem Hüttenberger zusammengeprallt und sein Gegenüber zu Boden gegangen war. In Hälfte zwei konnte sich der EHV nie weiter als bis auf drei Tore absetzen, zuletzt beim 20:17 (45.). Seitens der Gastgeber kam der Ausgleich zum 20:20 in der 49. Minute, die Berg- und Talfahrt für beide ging weiter. Auf das 25:24 für Hüttenberg folgte die Auszeit durch Swat: "Wir haben es hinbekommen, dass wir ruhig bleiben." Adrian Kammlodt holte das 25:25 (59.) und Gabriel De Santis erzielte schließlich 30 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer. "Am Ende sind wir natürlich überglücklich. Es ist nicht selbstverständlich, hier zu gewinnen", so der Trainer.

Er hat für Montag noch ein Training angesetzt, gönnt der Mannschaft danach ein paar freie Tage, bevor die Vorbereitungen auf das Derby gegen den ThSV Eisenach beginnen. Gespielt wird es am 2. November ab 17 Uhr in Lößnitz. (wend)

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