Erfahrungen in Alpe d'Huez

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Ein Bruderpaar ist mit der Nationalmannschaft in Frankreich erfolgreich gewesen. Für einen kam das ganz unerwartet.

Venusberg.

Auf eine besondere Erfahrung dürfen Toni und Pepe Albrecht zurückblicken. Die für den RSV Venusberg startenden Brüder aus Gehringswalde waren eingeladen, um in den französischen Bergen für das deutsche Mountainbiketeam zu fahren. "Schon die Berufung ins Nationalteam der U 17 ist eine Ehre", sagte Heimtrainer Klaus Fischer. "Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Pepe erst durch den Krankheitsausfall eines anderen Sportlers ins Team kam."

Pepe Albrecht musste also ohne spezielles Mountainbike-Training die Anforderungen meistern. Wie sein älterer Bruder bestritt er innerhalb der Trophée de France des Jeunes Vététistes in Alpe d´'Huez drei Wettbewerbe. "Da in einer Höhe von mehr als 1600 Metern der Sauerstoff knapp wurde, hatten die 77 Jugendlichen aus 14 Teams sehr schwierige Bedingungen durchzustehen", fasste es Fischer zusammen. Zunächst stand ein Trial mit vier Stationen an. Da die dafür nötige Technik in den zurückliegenden Wochen wegen des Straßentrainings zu kurz kam, konnten die Erzgebirger nicht ganz vorn mitmischen - Toni Platz 56, Pepe Platz 62. Deutlich besser lief es tags darauf beim Cross-Country, obwohl die Ausgangssituation nicht rosig war. Durch den vorherigen Regen wurde der Kurs über Wiesen und Felsen noch schwerer. "Hinzu kam, dass Pepe aus der letzten und Toni aus der zehnten Startreihe losfahren mussten. Aber sie zeigten sich konditionell von ihrer besten Seite", so Fischer, der sich nach einer Stunde Wettkampfzeit freuen durfte: Toni kam als bester Deutscher auf Rang 10, Pepe erfüllte mit Platz 29 ebenfalls die Erwartungen.

Beim abschließenden Downhillrennen waren zwei Läufe ins Tal zu bringen. "Der erst 14-jährige Pepe gefiel mit einer mutigen Einstellung und Rang 27, Toni hatte extremes Pech", berichtete der Trainer. Denn erst zerlegte es dessen Schaltung beim Warmfahren, sodass er mit einer notdürftig reparierten loslegen musste. "Und im zweiten Lauf erwischte er einen ,Platten'. Mehr als Platz 43 war dadurch nicht drin."

Trotzdem durfte das Duo aus dem Erzgebirge stolz sein. Schließlich hatte es dazu beigetragen, dass das deutsche Team Rang 3 in der Gesamtwertung erreichte. ( mit kfis)

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