Erfolg der vorigen Pokalserie motiviert die Kreisstädter

Im Handballsport blicken die Fans mit Sicherheit auf das, was derzeit bei der WM passiert. Dennoch geht es in den unteren Etagen um Wichtiges.

Annaberg-Buchholz.

In der Silberlandhalle fliegt am Sonntag wieder der Handball. Sowohl die Frauen als auch die Männer des HC Annaberg-Buchholz sind im Einsatz. Für die einen geht es um Punkte, für die anderen ums Weiterkommen im Pokal.

Männertrainer im Handball-Club Annaberg-Buchholz, Uwe Eger, weiß nicht so recht, wie er die Begegnung einordnen soll. "Zum Punktspielauftakt haben wir gegen den TSV Mittweida daheim verloren, zum Rückrundenauftakt auswärts gegen ihn gewonnen. Ich sehe die Mittelsachsen dennoch als Favoriten", gibt er zu Protokoll. Aber natürlich wird er seine Jungs motivieren, drehten diese doch zuletzt ein 11:16 nach der Pause in ein 31:27, erzielten dabei in Hälfte zwei 20 Treffer.

Das 18:29 vom ersten Spieltag wird er sicherlich nicht so in den Mittelpunkt rücken, eher vielleicht noch die vergangene Pokalsaison. Damals warf der HCAB erst die Zweite des TSV mit 34:21 aus dem Wettbewerb, wenig später im Halbfinale auch die Erste mit 27:18. Ein gutes Omen also? "Das zählt nichts, jedes Spiel beginnt 0:0. Ich betrachte Mittweida als eine Mannschaft des gepflegten Handballs", betont Eger.

Da Stefan Herklotz und Michael Schindler ausfallen, zudem Benjamin Hartig und Massimo Hertel erkrankt sind, reduziert sich der Kader. "Wir müssen jedenfalls eine richtig starke Leistung bringen, wenn wir den TSV erneut bezwingen wollen", ist sich der Trainer des HCAB sicher. Sein Amtskollege will sich mit seiner Mannschaft für das Vorjahres-Aus revanchieren und ins Viertelfinale einziehen. "Ich denke, dass es sogar ein Vorteil für uns sein kann, dass wir in Annaberg spielen. Dort gibt es kein Haftmittelverbot", sagt TSV-Trainer Steffen Kopasz. Anwurf: 16 Uhr.

Vor den Männern laufen die Frauen des HCAB ab 14 Uhr gegen den BSC Motor Rochlitz aufs Parkett. "In der verlegten Partie vom 1. Dezember wäre alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung", sagt Trainer Jan Strasdat. Allerdings hat er beobachtet, dass die Rochlitzer nach einem schwachen Saisonstart immer besser in der 1. Bezirksklasse Chemnitz angekommen sind. "Wir dürfen den Tabellenzehnten keinesfalls unterschätzen", fügt er deshalb an.Bis auf Melanie Bartl steht der gesamte Kader bereit. "Wichtig wird sein, dass wir von Anfang an die Partie bestimmen", fordert Jan Strasdat.

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