Erfolgreicher EM-Auftakt

Motorsport: Nico Kehrer holt in der Slowakei Punkte

Hohndorf.

Den Erwartungen, die Nico Kehrer mit seinem starken Auftritt beim Frühjahrspreis im tschechischen Brünn geweckt hatte, ist er nun in der Slowakei vollauf gerecht geworden. Auf dem Slovakiaring fuhr der Motorradrennfahrer aus Hohndorf zum Auftakt der Supermono-Europameisterschaft dreimal in die Punkteränge. Bei den ersten drei der insgesamt neun Saisonrennen sprangen für den 40-Jährigen zwei vierte Plätze heraus, einmal wurde er Siebenter.

"Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen, wenn wir unsere Probleme mit den Reifen in den Griff bekommen hätten", berichtet Vater und Mechaniker Johannes Kehrer. Weil bisher keine Alternative gefunden wurde, ist der Junior noch immer auf abgenutzten Exemplaren unterwegs. Doch auch die reichten aus, um im Qualifying die drittbeste Zeit zu fahren. Dabei hatte es das 21-köpfige Teilnehmerfeld in sich. Mit Motorsportlern aus Italien, der Türkei, den Niederlanden, Österreich, Tschechien, Deutschland und Frankreich ist es bunt gemischt.

Eine Klasse für sich war Jerry van de Bunt. Hinter dem Holländer ging es jedoch eng zu, wobei Nico Kehrer stets zu den ärgsten Verfolgern gehörte. "Der breit gebaute Slovakiaring mit seinem schönen Kurven-Layout liegt ihm", so der Vater. Am Samstag kam der Hohndorfer nach neun Runden als Vierter an - genau wie tags darauf im Sprintrennen über sechs Runden. Zum Abschluss folgte über die längere Distanz Rang 7. Die Wettbewerbe im Rahmen des Alpen-Adria-Cups machen Mut für die nächsten EM-Läufe, die Anfang Juni in Assen anstehen. ( anr)

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