Erneut wartet eine schwierige Saison

Mit vier Handball-Teams startet der TSV Zschopau morgen in die neue Saison. Einen Eindruck von Form und Personal bietet gleich der erste Spieltag.

Zschopau.

Nach rund viermonatiger Pause beginnt in der Nexö-Halle morgen wieder die Torejagd der Handball-Teams des TSV Zschopau. Da die letzten Punktspiele lange her sind, sollte davon auszugehen sein, dass alle schon mit den Füßen scharren. Im Fall der beiden Nachwuchs-Mannschaften ist das auch definitiv der Fall. Während sich die gemischte E-Jugend der Nachwuchsspielgemeinschaft (NSG) Zschopau/Borstendorf noch bis Mitte September gedulden muss, können es die C-Junioren kaum erwarten, morgen ab 15.30 Uhr gegen Weißenborn ihr Können zu zeigen.

Auf das zweite Spiel des Tages (17.30 Uhr) freuen sich die TSV-Damen, die einen personellen Umbruch mit Erfolg hinter sich gebracht haben. Trotz zahlreicher Veränderungen reichte es in der Kreisliga Mittelsachsen zuletzt immerhin zu Platz 7 unter 11 Mannschaften. Nun peilt das Team von Trainer Meik Bergner den nächsten Schritt an. Nach 19:21 Punkten will man in den positiven Bereich. Zschopaus Herren würden sich dagegen schon über die 19 Zähler freuen, beendeten sie doch die vergangene Spielzeit in der 1. Bezirksklasse mit einer mageren Bilanz von 4:36 Zählern.

Nur der Rückzug anderer Mannschaften bewahrte den TSV vor dem Abstieg. "Die Liga wurde von 11 wieder auf 12 Teams aufgestockt. Deshalb sind wir drin geblieben", erklärt Michael Fritsch, der im Sommer das Zepter von Sebastian Richter übernommen hat. Letzterer wollte eigentlich wieder aufs Spielfeld zurückkehren, fällt aber nun wegen einer Handverletzung auf unbestimmte Zeit aus. "Passiert ist das im letzten Spiel der Saison. Das war ganz bitter", nennt Fritsch einen von mehreren Punkten, die seinen Optimismus erheblich dämpfen.

"Unsere Vorbereitung war nicht gerade optimal. Die Trainingsbeteiligung hielt sich leider in Grenzen", berichtet der 38-Jährige. Auch im Trainingslager auf dem Rabenberg hatte er nur neun aktive Spieler dabei. "Dazu kamen noch einige Ehemalige", so der Coach. Doch auf einstige Leistungsträger wie Matthias Fritz und Mark Postler muss der TSV künftig verzichten. Dafür rückten bereits in der Vorsaison sechs Perspektivspieler aus der A-Jugend auf. Das Problem: Wirklich einspielen konnte sich das Team nie, sodass Fritsch den TSV erneut vor einer "ganz schweren Saison" sieht. Trotzdem hofft er morgen ab 19.30 Uhr gegen Freiberg/Weißenborn auf einen Sieg: "Daheim muss es immer unser Ziel sein zu punkten."

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