Erster Saisonsieg angepeilt

Mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht Meerane können die Badmintonspieler des BC Stollberg-Niederdorf den Grundstein zum Klassenerhalt in der Sachsenliga legen. Ein Etage tiefer ist Niederwürschnitz klarer Favorit.

Stollberg/Niederwürschnitz.

Dass die Badmintonspieler des BC Stollberg-Niederdorf in der Sachsenliga bislang eine schlechte Runde spielen, davon kann keine Rede sein. Zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen bislang zu Buche. Damit liegt der Aufsteiger auf Platz 6 der Achterfeldes, einem Nichtabstiegsplatz. Und nicht wieder abzusteigen ist das große Ziel der Mannschaft in dieser Saison.

So ganz zufrieden sind die Stollberger trotzdem nicht. "Immerhin haben wir noch keine Partie gewonnen", sagt Robert Helbig, Spitzenspieler des Teams. Das soll sich am Samstag ändern. Da treffen die Stollberger in der eigenen Halle zunächst auf Schlusslicht Meerane und danach auf die zweite Vertretung der DHfK Leipzig, die auf Rang 4 platziert ist. Meerane habe gewiss keine schlechte Mannschaft. "Sie sind aber das Team, das wir am Ende hinter uns lassen müssen, wenn wir die Sachsenliga halten wollen. Deshalb müssen wir gewinnen", sagt Helbig, der genau weiß, worauf es ankommen wird. "Wir müssen vor allem zeigen, dass wir auch enge Spiele, in denen es über drei Sätze geht, gewinnen können. Die gingen bislang meistens zu unseren Ungunsten aus." Mit einem Erfolg gegen die Westsachsen könne man dann am Nachmittag gegen die Leipziger befreit aufspielen und vielleicht ein Remis holen. "Aber das wird schwer, denn das ist eine richtig gute Truppe mit einem Mix aus erfahrenen ehemaligen Regionalligaspielern und jungen Talenten." Die Stollberger können in beiden Partien in ihrer Stammbesetzung antreten.

Beim TSV Niederwürschnitz in der Sachsenklasse fehlen der langzeitverletzte Andreas Meiner sowie krankheitsbedingt auch Judith Marschner. "Wir sind aber immer noch gut aufgestellt", sagt Holger Wandelt, der am Samstag gegen Zwenkau und Markkleeberg ebenfalls mit von der Partie ist. Bei diesen beiden Gegnern aus dem Raum Leipzig, die aktuell auf den Plätzen 5 und 7 liegen, sollen ohne Wenn und Aber zwei Siege her. "Markkleeberg ist Aufsteiger und für einen Lucky Punch durchaus gut. Aber das sollten wir mit unserer Erfahrung nicht zulassen", so Wandelt. Zwenkau gehört dagegen zum Liga-Inventar, sei aber nach dem altersbedingten Rückzug einiger Leistungsträger nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit.

Die Niederwürschnitzer hatten sich vor der Saison das Ziel Aufstieg auf die Fahnen geschrieben, das nach wie vor gilt. Der Saisonstart war mit einer Heimniederlage gegen Röhrsdorf allerdings schiefgegangenen. Mit zwei Siegen zuletzt gegen Freiberg und vor allem gegen den Mitfavoriten aus Radebeul liegt die Mannschaft mittlerweile aber wieder auf Kurs.

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