Erzgebirger erwartet in Fremde kein Schmusekurs

Handball, 2. Bundesliga: Auer am Valentinstag beim Tabellenfünften gefordert

Aue.

Kuschelig wird der Valentinstag für die Zweitliga-Handballer des EHV Aue eher nicht. Zumindest nicht auf dem Parkett. So müssen die Erzgebirger an diesem Freitag bei der fünftplatzierten SG Bietigheim Farbe bekennen - ein Knochenjob für die Gäste, die gegen diese Mannschaft zuletzt stets unter die Räder kamen. "Bietigheim ist für mich als Absteiger klarer Aufstiegskandidat", sagt Aues Trainer Stephan Swat, der den Favoriten ab 19.30 Uhr zumindest ein bisschen ärgern will.

"Wir konzentrieren uns voll auf unser Spiel. Dann schauen wir, was geht." Dabei muss der Coach neben den Langzeitverletzten weiter auf Julius Schröder verzichten, der einen Bänderriss im Daumen auskuriert. Über Leistenprobleme klagte Ladislav Brykner. "Und Sebastian Paraschiv war erkältungsbedingt angeschlagen. Da müssen wir kurzfristig sehen, ob es schon wieder reicht", sagt Swat. Nach holprigem Beginn in der neuen Liga habe sich Bietigheim gefangen. "Mit klarer Tendenz nach oben. Sie sind voll drin und haben zuletzt neun von zehn Spielen gewonnen." Das sage alles.

In der Hinrunde gelang Aue gegen die SG zuhause ein furioser Start. In der 10. Minute führte der EHV 8:2, doch das drehte sich innerhalb von 40 Minuten zum Sechs-Tore-Rückstand (20:26/51.) und mündete letztlich in einer 26:31-Niederlage vor rund 1200 Zuschauern in der Lößnitzer Erzgebirgshalle. Dabei bemängelte Swat schon damals die wacklige Abwehr - wie auch zuletzt daheim gegen Ferndorf. "Wir haben das ausgewertet und die Fehler analysiert", sagt der EHV-Coach, der sich ein stabileres Auftreten in der Defensive wünscht. "Das wäre der Schlüssel, um auch mal an leichte Bälle zu kommen und mit Individualität punkten zu können." Aufbruch ins 400 Kilometer entfernte Bietigheim nahe Stuttgart in Baden-Württemberg ist an diesem Freitag kurz vor Mittag.


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