Erzgebirger rasen in Tauron-Arena jeweils einmal aufs Podest

Super-Enduro: Felix Bräuer und Marcel Teucher kehren zufrieden vom Saisonauftakt aus dem polnischen Krakau nach Hause

Cunersdorf/Wiesa.

Mit zufriedenen Gesichtern sind Felix Bräuer und Marcel Teucher vom Superenduro aus Krakau zurückgekehrt. Die Erzgebirger belegten in Polen die Plätze 3 und 4. Dabei war es in der Qualifikation für sie überhaupt nicht nach Wunsch gelaufen.

"Es ist schwierig, eine freie Runde zu erwischen, da der Leistungsstand sehr unterschiedlich ist. Deshalb gehört eine Portion Glück dazu. Ich schaffte mit Platz 14 als Letzter die Qualifikation für die Abendveranstaltung", schilderte der nicht zufriedene Cunersdorfer Bräuer seine Trainingseindrücke. Auch bei Teucher lief es nicht, der Wiesaer qualifizierte sich nur auf Platz 11.

In den beiden Rennen mischte sich das Feld in der ausverkauften Tauron-Arena dann durch. "So kam der Leistungsstand mehr zum Tragen", sagte Bräuer, der von Beginn an ein solides Rennen fuhr und sich bis auf Platz 3 nach vorn kämpfte. "Meine erste internationale Podiumsplatzierung", betonte der 29-Jährige. Teucher wurde im Startgemenge aufgehalten, fand erst ab Rennhalbzeit seinen Rhythmus. Von Platz 12 aus setzte er zur Aufholjagd an und schaffte hinter Bräuer Rang 4. "Nach dem Start wurde ich von der Strecke gedrängt, bin gestürzt. Es dauerte zu lange, bevor alles rund lief. Dafür freue ich mich riesig für Felix, der für sein hartes Training endlich belohnt wurde", so der Wiesaer. Im zweiten Durchgang, der im Reverse Grid stattfand, durfte Bräuer die Position auswählen. Diesen Vorteil nutzte er zur Führung in der ersten Hälfte. Fehler kosteten ihn dann einige Plätze. In Addition beider Läufe bedeutete das Platz 4.

Teucher hingegen spielte im zweiten Durchgang seine Routine aus. Ruhig und fast fehlerfrei landete er hinter dem amtierenden Europameister Mike Hartmann auf dem Silberplatz. Damit sicherte er sich insgesamt den dritten Rang: "Nach dem in Prag ist dies mein zweiter Podiumsplatz im Superenduro. Ich bin sehr zufrieden", betonte der 29-Jährige erfreut. (mas/enis)

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