FCE-Kämpfer hoffen auf Revanche für Pleite in Franken

Aues Bundesliga-Ringer empfangen heute den SV Johannis Nürnberg. In der Hinrunde hatten sie klar mit 8:17 verloren.

Aue.

Die Ringer des FC Erzgebirge Aue bekommen es heute Abend in der Bundesliga Südost auf eigener Matte mit dem SV Johannis Nürnberg zu tun. Mit einem Gegner also, der noch Hoffnungen hegt, in die Play offs einzuziehen. Derzeit sind die Franken zwar nur Vierte, aber punktgleich mit den Greizern auf Rang 3. Der Vorsprung auf den fünftplatzierten FCE beträgt vier Zähler. Kampfbeginn in der Neustadthalle ist wegen der anschließenden Weihnachtsfeier der Auer diesmal bereits 17.30 Uhr.

Personell sieht es laut Trainer Björn Schöniger bei den Gastgebern gut aus. "Wir können höchstwahrscheinlich in Bestbesetzung antreten. Theoretisch müssten alle an Bord sein." Daher ist der Coach optimistisch. Er weiß jedoch genau, dass die Nürnberger einige Top-Athleten im Kader haben. Dazu zählt Soner Demirtas (75 kg/Freistil). Der Türke ist zweifacher Europameister, Dritter der Weltmeisterschaft sowie der Olympischen Spiele. Auch im 80-Kilogramm-Limit im griechisch-römischen Stil gehört mit dem Ungarn Zoltan Levai ein absoluter Spitzenmann zum Team des SV Johannis. Levai war voriges Jahr U-23-Europameister. "Das sind zwei Sportler, gegen die wir keinen Blumentopf gewinnen, egal, wen wir aufstellen", erklärt Schöniger und ergänzt: "Da können wir nur versuchen, so gut wie möglich gegenzuhalten."

Darüber hinaus werde es viele 50:50-Kämpfe geben, wobei über das Gesamtergebnis jedes einzelne Duell mit entscheide. Etwa das bis 98 Kilogramm klassisch, in dem Rolf Linke auf Philipp Vanek trifft. Vo- rige Saison hatte der Auer eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Schöniger hofft, dass Linke diesmal den Spieß umdreht. In der Freistilklasse bis 130 Kilogramm misst sich Mateusz Filipczak vom FCE mit Akhmed Bataev. Beide rangen bereits in der Hinrunde in Nürnberg gegeneinander, allerdings im 98-Kilogramm-Limit. Der Auer führte bis zehn Sekunden vor Schluss und verlor dann noch. Auch da stehen die Zeichen also auf Revanche. Mit Tim Stadelmann (71 kg/F) verfügen die Gäste außerdem über ein Eigen- gewächs, das Schöniger als äußerst stark einschätzt. Der deutsche Vizemeister wird gegen William Stier antreten. Voriges Jahr musste sich jener knapp geschlagen geben.

Bereits ab 15.30 Uhr ist heute die zweite Vertretung des FC Erzgebirge in der Auer Neustadthalle in Aktion zu erleben - und zwar im Keller- duell der Landesliga gegen den SV Weißwasser. Die Gäste sind Schlusslicht und die Einheimischen Vorletzte. "Wir setzen alles daran, Weißwasser zu besiegen, und das ist auch ein realistisches Ziel", sagt Aues Cheftrainer Björn Schöniger.

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