FCE sichert sich Diensteeinesjungen Klassikers

Ringen: Auer verpflichten Niklas Ohff vom KAV Mansfelder Land

Aue.

Die Ringer des FC Erzgebirge Aue haben mit Niklas Ohff einen weiteren Neuzugang vorgestellt, der das Bundesliga-Team in der nächsten Saison verstärken soll. Zuletzt stand der 22-Jährige für Zweitligist KAV Mansfelder Land auf der Matte.

"Ringen ist generell ein guter Sport. Aber wenn es um eine Entscheidung für eine Stilart geht, wähle ich immer griechisch-römisch", sagt Ohff, der in der vorigen Serie im 75-Kilogramm-Limit antrat. Für den Wechsel zum FCE nennt er mehrere Gründe: "Weil Aue ein guter und starker Verein ist, für den Freunde von mir kämpfen, und weil ich mich mit Trainer Björn Schöniger gut verstehe. Außerdem habe ich die Möglichkeit, in der neuen Bundesliga zu ringen." Ohff schaut zuversichtlich voraus. "Ich denke, wir finden einen guten Zusammenhalt."

Beruflich gehört der Klassikspezialist zur Sportfördergruppe der Polizei in Leipzig. Er wird voraussichtlich 2020 seine Ausbildung abschließen. Seine Familie und seine Freundin weiß der gebürtige Berliner hinter sich: "Das passt alles." Die bisher größten sportlichen Erfolge waren der deutsche Meistertitel 2012 und Silber zwei Jahre später. Zuletzt bei den deutschen Titelkämpfen 2017 in Plauen ist es dagegen nicht gut gelaufen. Da schied Ohff aus. "Es macht mich schon traurig, weil ich mit dem Einzug ins Finale gerechnet hatte und auch sehr motiviert war. Es lief unglücklich. Zum einen, weil ich einen Sportler verletzt habe, und zum anderen, weil ich eine rote Karte bekommen habe. Aber manchmal soll es eben einfach nicht sein." Den Kopf in den Sand steckt der Neuzugang des FC Erzgebirge Aue deswegen allerdings nicht: "Nächstes Jahr greife ich wieder an."

Und wie ist Niklas Ohff zum Ringen gekommen? "Das ist eine lustige Geschichte", sagt der 22-Jährige. "Bei anderen Sportarten bin ich zu sehr aufgefallen, weil ich übermotiviert gewesen bin. Die letzte Möglichkeit war der Ringkampf." Damit habe er als Achtjähriger angefangen und sei bis hin zum Leistungssportler dabei- geblieben.

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