FCE-Trainer überlässt Gästen aus Eisleben die Favoritenrolle

Die Zweitliga-Ringer des FC Erzgebirge treffen morgen Abend in der Auer Neustadt-Halle auf den KAV Mansfelder Land. Nach zwei Niederlagen soll wieder ein Sieg her.

Aue.

Für die Ringer des FC Erz- gebirge Aue werden die Aufgaben in den drei verbleibenden Kämpfen dieser Zweitliga-Saison nicht leichter. "Wir haben ein straffes Restprogramm", sagt Trainer Björn Schöniger, dessen Team durch die jüngste Niederlage in Thalheim morgen ab 19.30 Uhr in der Auer Neustadt- Halle gegen Erstliga-Absteiger KAV Mansfelder Land in Zugzwang ist.

Mansfeld hat zuletzt zu Hause gegen Tabellenführer Greiz 9:15 ver- loren, konnte dabei aber zum einen nicht mit voller Kapelle antreten und haderte zum anderen mit einer ganzen Reihe von Kampfrichter- entscheidungen. Sonst wäre für den Tabellendritten wohl mehr drin gewesen. Beim Fünften in Aue reisen die Gäste aus Eisleben nach Ansicht von FCE-Trainer Björn Schöniger jedenfalls als Favoriten an - auch wenn beide Teams nur ein Zähler trennt. "Vielleicht tut es uns gut, daheim mal als Außenseiter auf die Matte zu gehen", so Schöniger. In Thalheim sei das anders gewesen und alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. In der Hinrunde hatten die FCE-Ringer in Eisleben etwas unglücklich 9:10 verloren.

"Wir müssen den Bock jetzt umstoßen, sonst sind wir raus aus dem Medaillenkampf", erklärt Schöniger. Allerdings stehen im Kader der Mansfelder richtig gute Leute. Darunter einige Ungarn, die kaum zu besiegen sind. Einer davon, Zsombor Gulyas, war indes zuletzt verletzt. Brian Bliefner (75 kg/F) bot Gulyas im Hinkampf stark Paroli, unterlag aber nach Punkten. Außerdem bietet Mansfeld mit Fabian Jänicke (86 kg/k) einen amtierenden deutschen Meister auf. Gegen ihn tritt Gabor Madarasi an. Als Aue 2013 in der 1. Bundesliga gerungen hat, trafen beide schon einmal auf-einander. Damals musste sich Madarasi geschlagen geben. Spannend geht es sicher wieder zwischen Mateusz Filipczak (98 kg/k) vom FCE und Attila Szmik zu. Nachdem der Pole in Auer Reihen 2015 im Heimkampf gegen den damals für Werdau ringenden Szmik mit 0:1 den Kürzeren gezogen hatte, revanchierte sich Filipczak dieses Jahr im Oktober in Eisleben bei dem inzwischen zum KAV Mansfelder Land gewechselten Ungarn ebenfalls mit einem 1:0-Erfolg. Mal sehen, wer morgen Abend das bessere Ende für sich hat. Die Gäste seien insgesamt sehr geschlossen aufgestellt, was seiner Truppe derzeit ein wenig fehlt, sagt Schöniger. "Wir müssen einfach den letzten Biss wiederfinden." (mit kjr)

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