FCL: Ausgeruht ins "Dresdner Neuland"

Die Sachsenliga-Kicker des FC Lößnitz haben ihre Spielpause zum Auskurieren genutzt. Jetzt besuchen sie ein Kellerkind.

Lößnitz.

Mit einem Sieg im Rücken gehen die meisten Fußballer gern in eine Spielpause. Beim FC Lößnitz sah man die Auszeit im Kalender hingegen nicht so gern, denn das Team von Cheftrainer Heiko Junghans hatte gerade richtig Fahrt aufgenommen. "Das ist auf der einen Seite schade, denn es ist immer gut, wenn wir im Spielrhythmus bleiben", sagt Heiko Junghanns, der jedoch auch einen Vorteil sieht. "Die angeschlagenen Spieler, gerade auch mit kleineren Problemen, konnten die Pause zum Auskurieren nutzen. Es ist nicht verkehrt, wenn der Körper mal zur Ruhe kommt."

Nun ist die Spielpause Geschichte und die wiedererstarkten Lößnitzer sind bei der SG Dresden Striesen gefragt. Rein vom Papier her sind die Rollen eindeutig verteilt. "Statistik und Tabelle lassen keine andere Wertung zu, aber für uns ist die SG Dresden Striesen absolutes Neuland. Wir können sie schwer einschätzen", so Junghans. Fakt aber ist: Die Gastgeber hängen mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen tief im Tabellenkeller fest. Lößnitz hingegen hat durch die beiden Siege in Folge zurück in die Spur gefunden, wenngleich das 1:0 gegen Markkleeberg ein reiner Arbeitssieg war. Trainer Junghans freute sich trotzdem, wenngleich er weiß, worauf es in den nächsten Begegnungen ankommen wird: "Die Chancenverwertung muss einfach besser werden." Nach der frühen Führung im Heimspiel gegen die Kickers Markkleeberg sah er zwar großartige Möglichkeiten, gut herausgespielte Bälle, aber letztlich keine weiteren Tore. Gegen Striesen soll sich das ändern. Die Gastgeber dürften gewarnt sein, denn in der bisherigen Saison mangelte es vor allem in der Abwehr. Mehr als drei Gegentreffer kassierte das Team im Durchschnitt je Partie. Am 3. Oktober mussten sie sich mit 0:3 bei Tabellenführer Budissa Bautzen geschlagen geben. "Gegen Bautzen kann man immer verlieren", so der Trainer, der die Daumen drückt, dass trotz der steigenden Infektionszahlen im Erzgebirgskreis gespielt werden kann. "Wir bereiten uns konzentriert auf ein Auswärtsspiel vor und gehen so ins Abschlusstraining am heutigen Freitag", sagt Heiko Junghans und will sich vom dynamischen Verlauf in der Corona-Pandemie nicht verrückt machen möchte.

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