FCL und Concordia stehen in Runde zwei

Fußball, Sachsenpokal: Hiesige Teams gewinnen gegen Ligakonkurrenten

Lößnitz/Schneeberg.

Sowohl der FC Lößnitz als auch der FC Concordia Schneeberg sind am Wochen- ende in die zweite Runde des Sachsenpokal-Wettbewerbs im Fußball eingezogen. Zu Hause besiegte Landesligist FC Lößnitz am Sonnabend den SSV Markranstädt klar mit 6:2. Allerdings hatte der Ligakonkurrent zur Pause 1:0 und in der 55. Minute 2:1 vorn gelegen.

Dem Führungstreffer des SSV nach 27 Minuten hatten die Lößnitzer zunächst nichts entgegenzusetzen. "Wir haben zu viele lange Bälle gespielt", sagte Trainer René Klingbeil, der in der zweiten Hälfte eine deutliche Steigerung seiner Elf sah. "Wir spielten dann gefährlich und gut vorbereitet nach vorn und schlugen vorm Tor eiskalt zu." Allerdings kassierte der FCL nach Karsten Wernekes Ausgleich (50.) erst einmal noch das 1:2 (55.) der Markranstädter. Doch anschließend ließen die Platzherren nichts mehr zu. Marcel Becher traf gleich zweimal kurz hintereinander zum 2:2 (65.) und zum 3:2 (68.). Die weiteren Tore erzielten Karsten Werneke (76.), Cedric Graf (77.) und Sebastian Fren- zel (81.). Das Fazit von René Klingbeil: "Es ist schön, so starten zu können. Gegen Markranstädt hatte ich ja auch mein Debüt als Trainer in der Sachsenliga. Da verloren wir 2:3, und jetzt haben wir 6:2 gewonnen. Das freut mich natürlich sehr."

Lößnitz: Hettwer; Trehkopf, Wessel, Frenzel, Mühle (46. Hauck), Troschke, Wölfel, Graf, Becher, Schreiter (73. Wanzek), Sprunk (46. Werneke).

Der FC Concordia Schneeberg ist vorgestern dank eines 3:1-Heim- erfolgs (1:1) über Landesklasse-Aufsteiger FSV Treuen weitergekommen. "Das urlaubsbedingte Fehlen von Stammkräften haben wir mit sechs 18-Jährigen kompensiert. Und die Jungs machten ihre Sache richtig gut, zumal sie erstmals so zusammenspielten", berichtete Trainer Armin Oechsner stolz. Die Gäste gingen - ohne vorherigen Torschuss - durch einen Foulelfmeter in Führung (28.). Concordia habe es versäumt, schneller zu agieren, um Treuens Abwehr auseinanderzureißen. In der 45. Minute glich Schneebergs Marcel Schumann aus, und zwar ebenfalls per Foulstrafstoß. Im zweiten Durchgang legten die Bergstädter eine Schippe drauf. "Dann gab es auch Chancen." Zwei davon nutzten Clemens Meysel (68.) und Moritz Lorenz (74.) zur Entscheidung. "Wenn wir den Ball über außen schnell nach vorn spielen, dann funktioniert es", sagte Oechsner.

Schneeberg: Schulze; Albani, Groß, Kraft, Günther, Meysel, Martin (77. Fesser), Mattausch, Marcel Schumann (90. Mario Schumann), Stopp, Seifert (72. Lorenz). (wend)

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