FCS will Bock umstoßen

Auf fremden Plätzen präsentieren sich die Landesklasse-Kicker des FC Stollberg bislang längst nicht so stark wie daheim. Im Nachholspiel in Schneeberg soll sich das ändern.

Stollberg.

Der Ligabetrieb ruht an diesem Wochenende. Heißt: Die Fußballer der Region müssen in den verschiedenen Pokalwettbewerben ran, sofern sie nicht bereits in den vorherigen Runden die Segel gestrichen haben. Für die Kicker des FC Stollberg gilt dies allerdings nicht. Denn sie haben am Samstag, 15 Uhr, ein Nachholspiel in der Landesklasse bei Concordia Stollberg zu bestreiten. Die Partie ist ein Überbleibsel des zweiten Spieltags. Die Schneeberger weilten Ende August im Trainingslager in Masserberg am Rennsteig und hatten im Vorfeld die Verlegung beantragt - der Verband gab dem statt. Für die Stollberger, derzeit Sechster, ergibt sich nun mit einem Sieg die Chance, auf Platz 4 zu springen. Damit würden die Gäste auch die Concordia überholen, die diesen Rang derzeit besetzt. Aktuell sind beide Mannschaften punktgleich (12), die Schneeberger weisen allerdings das um zwei Treffer bessere Torverhältnis auf. Für den Stollberger Trainer Bernd Eichenmüller geht es auch darum, eine mögliche Negativserie zu verhindern. Der Aufsteiger spielt bislang eine starke Saison und ist zuhause eine Macht - doch auf fremdem Terrain haben die Erzgebirger die vergangenen beiden Spiele verloren. Beim 1:3 bei Rapid Chemnitz zogen sie zwar unglücklich - was die Entstehung der Gegentreffer angeht - aber dennoch verdient den Kürzeren. In Meerane (2:4) hätte das Spiel allerdings auch andersherum ausgehen können, Eichenmüller sah dort eine gute Leistung seiner Jungs. Die schlugen zuletzt Lok Zwickau daheim mit 2:0 und glänzten vor allem nach der Pause. "Ich hoffe, dass wir auch diesmal so lange wie möglich die Null halten und das Spiel dann für uns entscheiden".

Bei den Schneebergern handle es sich um eine gerade im Angriff gefährliche Truppe, die einen guten Saisonstart hingelegt habe. "Allerdings hatten sie ein eher leichtes Auftaktprogramm und abgesehen von Rapid Chemnitz noch keinen Gegner, der am Ende der Saison oben zu erwarten ist", so Eichenmüller. Zuletzt spielten beide Mannschaften in der Saison 2017/18 gegeneinander. Zuhause verloren die Stollberger damals 0:1, das Rückspiel ging in Schneeberg ging 1:1 aus.

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