Frust am Brett spürbar

Schach: Saisonfortsetzung sorgt für Diskussionen

Blumenau.

Unter eigenartigen Bedingungen haben die Schach-Mannschaften wieder ihren Spielbetrieb aufgenommen. Dass am Sonntag der vorletzte Spieltag der Saison 2019/20 nachgeholt wurde und die Serie 2020/21 laut Verband komplett entfallen soll, sorgte vielerorts für Stirnrunzeln. "Die Verantwortlichen werden sich wohl im Nachhinein hinterfragen müssen, welchen Sinn diese Entscheidung macht", sagt beispielsweise Wolfgang Ehnert von der SG Blumenau. Sein Verein gehörte zu denjenigen, die nur mit dezimiertem Aufgebot antraten. Einige andere Mannschaften hatten ihre Spiele verlegt.

In der Staffel A der 1. Landesklasse war für die dezimierten Blumenauer nichts zu holen. Nur zu sechst hatten sie sich auf den weiten Weg in die Lausitz gemacht, wo beim Tabellenführer SV Ebersbach letztlich eine 2:6-Niederlage zu Buche stand. Während Bert Zimmermann und Peter Hengst remis spielten, erhielt Felix Bräuer seinen Punkt kampflos, da auch die Gastgeber nicht in kompletter Besetzung antraten. Dies war am Sonntag keine Seltenheit, da mancherorts sogar nur vier statt der üblichen acht Einzelduelle ausgetragen wurden.

In der Bezirksliga-Staffel A gingen die SG Hohndorf und der SV Lengefeld mit voller Kapelle an die Bretter. Allerdings nutzten beispielsweise die Hohndorfer die Gelegenheit, um zwei Nachwuchsspielern eine Chance zu geben. Sie spielten gegen Döbeln letztlich ebenso 4:4 wie Lengefeld gegen Aufbau Chemnitz II und Seiffen in Siebenlehn. Eine knappe Angelegenheit war zudem das Derby der 1. Bezirksklasse (Staffel A) zwischen Gelenau und Börnichen, das die Gastgeber hauchdünn mit 4,5:3,5 für sich entschieden. Die SG Blumenau II hatte ihre Partie gegen Neukirchen II wie viele andere Teams verlegt. (we)

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