Frust und Freude liegen ganz eng beieinander

Motorsport: Teams des MC Grünhain mischen bei zwei Rallyes mit

Grünhain.

Licht und Schatten hat es zuletzt für die Rallye-Teams des MC Grünhain gegeben. Frust schieben wird allen voran Sepp Wiegand, der bei der Rallye Stemweder Berg als Lauf zur deutschen Meisterschaft endlich in die Punkte fahren wollte. Erneut bedeutete ein technischer Defekt am Opel Adam R2 das zeitige Aus für Wiegand und seinen Co-Piloten Christoph Gerlich. Der nächste DRM-Lauf - als vierter von sechs - steigt Anfang August rund um die Sulinger Bärenklaue.

Heiß her ging's für andere Teams des MC Grünhain rund um Weida bei der 48. Osterburg-Rallye. Ehrgeiz und Geschick zahlten sich aus - in Form von Klassensiegen und Podestplätzen. Spektakulär und zügig wie immer war Bernd Knüpfer als Thüringens schnellster Postbote im Opel Astra OPC unterwegs. Die Motorprobleme sind behoben. So reizte er mit Co-Pilot Daniel Herzig das Potenzial des Autos voll aus. Mit Klassensieg in der NC3 und Rang 6 gesamt sorgten sie fürs beste Club-Ergebnis. Knapp dahinter: Stefan Weigel und Frederike Sandberg, die im Honda Civic Type R mit zwei Bestzeiten aufwarteten und mit lediglich 20 Sekunden Rückstand Zweite (8. gesamt) wurden. Den ersten Pokal nahm Beifahrer Justin Trültzsch mit nach Hause. In der mit 24 Startern am stärksten besetzten NC3 belegte er mit Pilot Sascha Lang Rang 8 (24.) im Renault Clio 2RS.

In der Klasse NC4 kämpften vier Teams des MCG um Bestzeiten. Am erfolgreichsten war das Schneeberger Duo Andreas Schramm und Maik Bruder, die im VW Polo GTI den Klassensieg souverän ins Ziel brachten. Bis zur Halbzeit lieferten sie sich ein packendes Duell mit ihren Vereinskollegen Lars Meyer und Marek Wagner sowie Tobias Edelmann und Markus Ernst, die jedoch Opfer der Defekthexe wurden. Dafür sprang Torsten Reimann in die Bresche, der mit Aushilfs-Copilotin Maria Rech im Suzuki Swift Sport den 3. Klassenrang (42.) feierte.

Einen weiteren Klassensieg (27.) steuerte Dominik Romainczyk im Opel Kadett mit gut zwei Minuten Vorsprung bei. Auch Michael Schröder im Trabi gewann die inoffizielle Wertung der Rennpappen und wurde Fünfter (58.) in seiner Klasse.

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