FSV hofft auf Befreiungsschlag

Für die Burkhardtsdorfer steht in der Fußball- Erzgebirgsliga ein richtungsweisendes Spiel an. Auch Oelsnitz steht vor einer hohen Hürde.

Burkhardtsdorf.

Langsam aber sicher biegt auch das Geschehen in der Fußball-Erzgebirgsliga auf die Zielgerade ein. Nur noch fünfmal haben die Teams aus der Region die Möglichkeit, etwas für das Punktekonto zu tun und die selbst gesteckte Saisonziele zu erreichen.

Für den FSV Burkhardtsdorf (10./27) lautet das Klassenerhalt und die Voraussetzungen sind nicht die schlechtesten. Vier Punkte Vorsprung hat die Elf von Trainer Maik Faßl auf den ersten Abstiegsrang, dazu das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber dem auf Ausrutscher lauernden FSV Pockau-Lengefeld. Allerdings erwarten die Burkhardtsdorfer am Sonntag mit dem FSV Blau-Weiß Schwarzenberg (2./38) den Zweiten der Tabelle, der eine erstaunlich starke Saison spielt und als Ziel den zweiten Platz ausgerufen hat. Aber der FSV braucht die Punkte, denn sollte Pockau in Dittmannsdorf gewinnen, schmilzt der Vorsprung auf ein mageres Pünktchen.

Fast keine Sorgen mehr der Blick auf die Tabelle André Förster, dem Trainer des Oelsnitzer FC (7./33), bereiten. Mit einem Sieg beim FV Drebach/Falkenbach (6./33) könnte man in der Tabelle nicht nur auf Rang 4 springen, sondern zugleich auch den Klassenerhalt so gut wie sichern. Förster blickt jedoch vorsichtig auf die Partie am Sonntag. "Wenn wir konzentriert auftreten, werden Kleinigkeiten das Spiel entscheiden", so der Oelsnitzer Trainer. Die Favoritenrolle schiebt er den Gastgebern um Trainer Steffen Ziffert zu. "Drebach ist natürlich Favorit." Mit einem Punkt wäre er zufrieden, so Förster weiter. Verzichten muss er in Drebach jedoch weiter auf Wunder, Jokesch, Richter und Sonntag, dafür vertraut Förster weiter auf die aus der eigenen Jugend stammenden Bahlcke und Nierobisch.

Ligaprimus FC Stollberg (1./49) trifft zuhause auf den Neustädtler SV (9./31) und kann bei passenden Ergebnissen sogar schon den Aufstieg in die Landesklasse feiern, ein eigener Erfolg gegen den Aufsteiger vorausgesetzt. Vielleicht erleben die Zuschauer im Glückauf-Sportpark eine ähnlich spektakuläre Partie wie im Hinspiel, dass 3:3 endete und mit je zwei Platzverweisen sowie Strafstößen viel Unterhaltung bot.

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