Für erfolglose Fußballer zählt mittlerweile bereits nur das Jetzt

Am Sonntag werden nur zwei Landesklasseteams der Region gefordert. In Burkhardtsdorf steht dabei ein Derby an.

Burkhardtsdorf.

Nachdem Thalheim die Punkte in Hohenstein-Ernstthal schon vorfristig abgeliefert hat, sind nun die anderen Fußballer der Landesklasse West gefordert. Am Sonntag bestreiten sie ihre 7. Runde, Anpfiff jeweils 15 Uhr. Auch das Ziel ist das gleiche: Der FC Stollberg und der FSV Burkhardtsdorf wollen ihr Auswärts- beziehungsweise ihr Heimspiel gewinnen.

SV Kottengrün (15./1 Punkt) gegen FC Stollberg (12./6). Die Bilanz und die aktuelle Situation sprechen für die Stollberger, obwohl sie im Februar 1:2 in Kottengrün verloren haben. Die vorhergehenden drei Partien gingen jedoch an die Erzgebirger. Und daran will Mirko Ullmann mit seinen Männern anknüpfen, zumal diese etwas besser als die Vogtländer aus den Startlöchern gekommen sind. "Mittlerweile gelangen wir langsam dahin, wo wir hinwollen. Das jüngste 2:2 gegen Marienberg macht mir Mut, weil meine Männer da die bisher beste Halbzeit der Saison abgeliefert haben. Die Jungs sind fit, können hohes Tempo gehen", so der Trainer.

FSV Burkhardtsdorf (16./0) gegen BSV Gelenau (10./8). Letzter gegen Achter klingt nach Auswärtssieg. 2:16 Tore aus Burkhardtsdorfer Sicht ebenfalls. Und doch hat Trainer Mirko Krebs vor dem Duell mit Gelenau Hoffnung. Hoffnung deshalb, weil personell wieder etwas Licht am Horizont aufgeht. "Müller, Streckenbach und Weißmann kehren in die Elf zurück", begründet es Krebs. Ihm dürfte auch gelegen kommen, dass seine Elf in der vergangenen Saison vier Punkte gegen den Ortsnachbarn gewinnen konnte. 2:2 und 3:2 hießen damals die Resultate. "Aber jedes Spiel ist anders. Wir müssen nun aber endlich anfangen, mal einen Dreier einzufahren. Da hilft es schon, dass wir statt 11 mal 14 Leute zur Verfügung haben", blickt Krebs voraus. In der Gesamtstatistik der vergangenen 12 Spiele liegen die Gäste zwar mit 6:3 Siegen vorn und auch in der aktuellen Serie haben sie acht Zähler mehr eingefahren. Beirren lässt sich Krebs davon nicht. "Für uns zählt nur das Jetzt."

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