Für Quintett ist schon Schluss

Die Fußballer aus Annaberg und Neundorf dürfen ihr Weiterkommen im Erzgebirgspokal feiern. Die anderen Teams aus dem Altkreis sind raus.

Annaberg-Buchholz.

Nehmen Statistiker nur die erste Runde des Fußball-Erzgebirgspokals 2019/2020 als Grundlage, sind Daniel Mannsfeld und Mirko Schneider die einzigen "Erfolgstrainer" aus dem Altkreis Annaberg. Von sieben angetretenen Teams waren am Sonntag nur Mannsfeld mit dem VfB Annaberg und Schneider als Coach der Spielvereinigung Neundorf/Wiesenbad erfolgreich - der Rest darf einpacken und sich auf die jeweilige Liga konzentrieren.

Doch auch Mannsfeld fand nach dem 4:2-Auswärtssieg bei der Kreisliga-Truppe des SV Affalter Anlass zur Kritik: "Affalter war bissig, bis zur Halbzeit konnten wir keine Akzente setzen. Nach ein paar Umstellungen für den zweiten Durchgang kam von uns spielerisch guter, druckvoller Fußball." Der VfB hatte aber auch Glück: Kurz bevor die Gäste in der Nachspielzeit mit dem 4:2 den Deckel draufmachten, setzte Affalter den möglichen Ausgleichstreffer über die Latte.

Ein Kopfballeigentor eines Gornsdorfer Spielers half Mirko Schneider und seinen Neundorfern, sich in die Verlängerung zu retten. "Wir haben in Gornsdorf eigentlich die Partie bestimmt, vergaben aber unsere Chancen und gerieten in Rückstand", so Schneider. Gut, dass Andy Ullmann gleich zu Beginn der Extrazeit zum 2:1 traf und mit seinem 3:1 in der 118. Minute für eine frohe Heimreise sorgte.

Die Liste der Teams, die bereits in der ersten Runde die Segel streichen mussten, beginnt mit dem BSV Gelenau, der 1:5 bei Eintracht Zschopautal verlor. Der TSV Geyer unterlag zuhause 1:4 gegen den SV Großrückerswalde, Eintracht Bermsgrün triumphierte 3:1 in Mildenau. Im Duell der Absteiger aus der Erzgebirgsliga zwischen Königswalde und Pockau-Lengefeld zogen die Blau-Weißen zuhause mit 0:4 den Kürzeren. Der SV Crottendorf fand in der SG Wolkenstein aus der Kreisliga seinen Meister: 2:3 verlor das Team von René Lüttcher. Seine Elf habe die ersten 30 Minuten verschlafen und sich auf dem ungewohnten Rasenplatz schwergetan. 0:2 zur Pause hinten, kämpfte sich der SV durch ein Tor von Simon Smidt (48.) zurück. Doch als ein Torwartfehler dem Wolkensteiner Toni Steinert seinen dritten Treffer bescherte, schwante Lüttcher Böses: Das 2:3 (Baumann/82.) kam zu spät.

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