Fulminantes Finale

Als hart umkämpft sieht Annabergs Trainer den Auftaktsieg in der Kreisliga der Handballerinnen. Dabei hatten sein Team neun Tore Vorsprung.

Annaberg-Buchholz.

Das 27:18 in der Kreisliga Mittelsachsen klingt deutlich. Doch der Geringswalder HV, der am Sonntagabend den HC Annaberg-Buchholz empfing, bot lange Paroli. Lange führten die Gastgeberinnen.

"Spielerisch konnten wird 45 Minuten lang nicht überzeugen", urteilte Trainer Jan Strasdat. "Speziell die erste Hälfte verlief ausgeglichen, mit einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten", fügt er an. Folgerichtig ging es unentschieden in die Kabinen, Strasdat forderte mehr faire Aggressivität. Zunächst jedoch konnte seine Sieben dies nicht umsetzen, lag gar 15:18 (44.) zurück. Eine Auszeit und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Geringswalde gaben dann das Signal für ein fulminantes Finale. "Alena Parthova vernagelte ihren Kasten mit Glanzparaden, und im Angriff klappte einfach alles. Ein unglaublicher 12:0-Lauf machte aus dem 15:18 ein 27:18 für uns", zeigte sich der Annaberger Trainer schier aus dem Häuschen. Wermutstropfen: "In einer hektischer werdenden zweiten Hälfte verletzte sich Stefanie Köhler am linken Fuß und droht länger auszufallen." (mas/gun)

HCAB: A. Parthova - A. Strasdat, Reim, Köhler, L. Strasdat 4, Escher 5, Görg 2, Reifenberger, Neubert 4, Schramm 1, L. Parthova 11/5; Siebenmeter: GHV 3/2, HCAB 6/5; Strafminuten: GHV 8, HCAB 6

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