Gastgeber freuen sich über Teilnehmerrekord

Der Judoclub Antonsthal-Schwarzenberg hat am Sonnabend 140 Kinder zum Herbstkrümelrandori begrüßt. Es war nicht der einzige Lichtblick.

Breitenbrunn.

Rekorde erfreuen Veranstalter, erfordern jedoch auch immer wieder besonderen Einsatz. Beides haben die Mitglieder des Ju- doclubs Antonsthal-Schwarzenberg (JCAS) am Sonnabend erlebt. Erstmals sind zum Herbstkrümelran- dori 140 Mädchen und Jungen aus ganz Sachsen angetreten. "So viele wie nie zuvor", sagt Nachwuchstrainer und Mitorganisator Maik Neubert. Umso wichtiger war es, Helfer zu mobilisieren, die einen reibungslosen Wettkampfverlauf absichern. "Ganz viele Eltern - mehr als normalerweise - waren diesmal mit dabei", so Neubert. Und das Turnier wurde aufgrund des großen Zuspruchs auf fünf Matten ausgetragen.

Die Gastgeber selbst schickten zwölf Judokas auf die Tatami. "Fast die Hälfte unserer Kinder hatten wenig oder noch gar keine Wettkampferfahrung", berichtet Neubert. Die Talente sollten erste Eindrücke sammeln. Umso schöner findet es der Nachwuchstrainer, dass acht der zwölf Aktiven Medaillen holten. Über Gold konnten sich Izzie Neubert, Linus Hielscher und Lenny Schlimpert freuen. Für eine echte Überraschung sorgte Ella Kunzmann. In ihrem ersten Turnier sicherte sie sich gleich Silber. Ella unterlag in ihrem Fünfer-Pool, in dem jeder gegen jeden kämpfte, ausschließlich ihrer Vereinskameradin Izzie Neubert. Zweite wurde auch Hille Heidrun Leistner. Frido Solbrig, Dimitrios Mouchtaropoulos und Pascal Schukar belegten Platz 3.

"Wir sind richtig zufrieden mit den Leistungen der Kleinen", sagt Maik Neubert. Auch der Ablauf des Turniers sei okay gewesen. "In der Kantine haben wir beispielsweise einen guten Umsatz gemacht. Die Einnahmen kommen natürlich der Vereinskasse zugute." Trotz des Teilnehmerrekords beim Herbstkrümelrandori liegt das Mannschaftsturnier des JCAS, das ursprünglich am selben Wochenende ausgetragen wurde, vorerst weiter auf Eis. "Kein Verein bekommt derzeit ein richtiges Team zustande. Vielleicht aber finden wir eine andere Wettkampfform, damit es wieder zwei Tage werden", so Neubert.

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