Gegen die Top-Vertretungen gibt's keine Punkte

In der Erzgebirgsliga haben die Fußballer aus Schwarzenberg 1:4 beim Spitzenreiter verloren. Die Bermsgrüner unterlagen auf eigenem Platz dem Zweiten mit 1:3.

Drebach/Bermsgrün.

Nichts zu holen hat es für den FSV Blau-Weiß Schwarzenberg gegen den Ersten der Fußball-Erzgebirgsliga gegeben: Beim FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach verlor die Elf von Trainer René Uhle 1:4 (0:2). "Der schlammige, tiefe Boden lag uns gar nicht", so Uhle. Der FV bewies mehr Leidenschaft und Zweikampfstärke.

Zudem fehlten dem FSV die etatmäßigen Keeper. Patrick Salzer sprang ein, der seine Karriere schon beendet hat. "Er hielt uns zu Beginn mit zwei starken Paraden im Spiel", lobte Uhle, der sonst kaum Erfreu- liches sah. In der 28. Minute geriet seine Elf in Rückstand. Eine krasse Fehlentscheidung war laut Uhle das 0:2 (39.). "Der Schiri gab den Treffer, obwohl er die Partie unterbrochen und noch nicht wieder angepfiffen hatte. Echt ärgerlich."

In Hälfte zwei setzte Schwarzenberg mit zwei Stürmern statt nur einem Angreifer alles auf eine Karte. Doch schon 25 Sekunden nach Wiederbeginn stand es 0:3 aus Sicht der Gäste. Uhle: "Dem Gegentreffer ging ein Abwehrschnitzer voraus." Danach aber legte sich seine Elf richtig ins Zeug. Kaltrim Rama gelang das 1:3 (61.). "In dieser guten Phase hatten wir viele Chancen." In der 85. Minute erhöhte der Spitzenreiter noch auf 4:1.

Schwarzenberg: Salzer; Shaikhi (77. Hübner), Viertel (46. Eschebach), Rumberger, Reh, Schönrock, Beck, Jahn, Gläser, Rama, Mußmacher.

Der SV Eintracht Bermsgrün unterlag dem Tabellenzweiten, dem SV Großrückerswalde, mit 1:3 (1:1). Die Gäste legten auf dem Hartplatz los wie die Feuerwehr. Ein Lattenschuss von Marcel Franke (11.) läutete dann eine gute Viertelstunde der Eintracht ein. Einen Angriff über Peter Opitz schloss Franke mit sattem Schuss ab, der allerdings übers Tor ging (15.). Bei seinem dritten Versuch drückte Franke den Ball zum 1:0 in die Maschen (26.). Die Freude währte drei Minuten. Großrückerswaldes Torjäger Clemens Hilbert nahm eine Eingabe direkt: 1:1 (29.). Dass es dabei bis zur Pause blieb, war Bermsgrüns Schlussmann Sören Grenz zu verdanken: Er hielt einen Foulstrafstoß von Hilbert (42.).

Kurz nach Wiederanpfiff gingen die Gäste in Führung. Die Eintracht-Abwehr ließ sich mit einem weiten Pass überrumpeln, zu allem Überfluss rutschte dem Torwart das runde Leder durch die Arme. Die beste Ausgleichschance hatte Robert Pohl, doch dessen straffen Schuss hielt der Torhüter (67.). Drei Minuten vorm Ende banden die Gäste den Sack zu. Letztlich konnte Eintracht das Fehlen des gelbgesperrten Tobias Hö- rig nicht kompensieren, agierte oft nicht geradlinig genug. Die Gäste waren meist einen Schritt schneller.

Bermsgrün: Grenz; Heidrich, Schlegel (61. Engl), Hudalla, Reinold, Strauß (75. Tom Hörig), Pohl, Richter, Opitz, Franke, Süß (57. Jenschek).

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