Getzen-Rodeo wirft seine Schatten voraus

Ab morgen können sich Hartgesottene um einen Platz fürs Extrem-Enduro bewerben. Dass die Sportart ihren Namen verdient, war jüngst in Rumänien zu sehen.

Grießbach.

Noch ist reichlich Zeit, bis das Getzen-Rodeo zum 7. Mal ausgetragen wird. Erst am 21. Oktober fällt der Startschuss für dieses Extrem-Enduro in Grießbach bei Zschopau. Doch der gastgebende Getzen-Rodeo-Verein ist seit Monaten im Einsatz, um den zu erwartenden Zuschauermassen ein unvergessliches Erlebnis zu verschaffen. Diesmal dauert es sogar zwei Tage.

Für das Feld, das 50 Fahrer umfassen wird, können sich Interessenten ab morgen bewerben. Wie beim letzten Mal wird im Internet unter www.getzenrodeo.net ein Onlineformular zur Verfügung stehen. Bis zum 4. September können Bewerbungen abgegeben werden. "Danach werden wir uns zusammensetzen und die Starter bestimmen. Dabei setzen wir aber natürlich einige Plätze und Fahrer als Reserve, falls jemand ausfällt", so Falko Haase. Der Organisationsleiter betont, dass der Zeitpunkt der Nennung keinen Einfluss auf die Startplatzvergabe hat. Wer mitmachen darf, soll bis zum 20. September geklärt sein.

Eine Einschränkung macht Haase aber doch: "Falls Werksfahrer zu uns nach Grießbach geschickt werden, sind diese automatisch gesetzt." Diese Regelung würde beispielsweise Graham Jarvis betreffen, der das Getzen-Rodeo zuletzt dreimal gewinnen konnte. "Er hat sein Kommen signalisiert", so Haase. Auch der junge Lokalmatador Florian Görner sei sicher dabei. "Wir streben eine gute Mischung aus einheimischen und internationalen Startern an. Dabei wird uns die eine oder andere Entscheidung sicher nicht leicht fallen", ist sich Haase sicher. Los geht es am 20. Oktober auf dem Gelände der Firma Mogatec, auf dem das Fahrerlager und das Festzelt eingerichtet werden. "Bereits am Samstag steigt dort ein tolles Programm, abends etwa der Einmarsch der Nationen und die Auslosung der Startplätze. Das ist immer sehr interessant", so Haase, einer der beiden Vereinsvorsitzenden. Die Rennen dürften dann am 21. Oktober für besten Sport sorgen.

Wie schwierig ein Extrem-Enduro tatsächlich werden kann, hatten Starter aus der Region erst jüngst in Rumänien feststellen müssen. Bei den Red Bull Romaniacs war der Zwönitzer Thomas Arnold ebenso wie Tino Bauer aus Amtsberg vorzeitig ausgestiegen. Felix Bräuer und Marcel Teucher aus Annaberg beziehungsweise Wiesa schafften es immerhin ins Ziel. Die Strecke in den Karpaten hatte sich nach wochenlangem Dauerregen mit Wasser vollgesogen wie ein Schwamm. Vielen Startern war es bereits nach dem ersten Tag nicht möglich, das Ziel im vorgesehenen Zeitrahmen zu erreichen, selbst Weltklasse-Starter wie Jarvis oder Taddy Blazusiak mussten unplanmäßig die Segel streichen. (ritz/mas)

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