Gold und Silber auf der Matte

Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften im Freistil sind die Nachwuchsringer aus der Region zweimal aufs Podest geklettert. Einer durfte in diesem Jahr schon mal jubeln.

Lugau/Thalheim.

Mit einer Gold- und einer Silbermedaille sind die Nachwuchsringer aus der Region von den Mitteldeutschen Meisterschaften der C- und D-Junioren im freien Stil zurückgekehrt. Die höchste Stufe des Siegerpodests durfte dabei Merlin Fritzsche vom RV Eichenkranz Lugau betreten. "Er hat ja in diesem Jahr schon den Titel bei den Klassikern gewonnen und nun auch in der anderen Stilart. Einfach großartig", sagt RVE-Trainer Jan Peprny. Sein Schützling ließ bei den D-Junioren im Limit bis 42 Kilogramm keine Fragen offen. Viermal musste Fritzsche auf die Matte - und viermal legte er seine Gegner auf die Schultern. Die Lugauer waren bei dem Turnier im Vogtland, an dem 167 Athleten aus mehr als 30 Vereinen teilnahmen, mit zehn Ringern vertreten. Die besten Platzierungen hinter Merlin Fritzsche erreichten Rodrigo Hartig und Rick Scheffler, die in der C-Jugend (29 kg) und bei de D-Junioren (27 kg) jeweils auf Platz 4 einkamen.

Die Ringer des RV Thalheim waren aufgrund vieler Verletzungen nur mit fünf Nachwuchsringern ins Rennen gegangen. Von diesen zeigte Oskar Kolonko in der C-Jugend (38 kg) die beste Leistung. In seinem Pool ungeschlagen, musste er im Finale gegen Danilo Hut vom KFC Leipzig ran. "Nach vier spannenden Vorrundenkämpfen ging dort dann leider die Kraft zur Neige und er unterlag auf Schultern", sagt RVT-Vereinschef Holger Hähnel. Von den anderen Thalheimer Startern erreichte Lennard Brunner in der D-Jugend (34 kg) als Siebenter die beste Platzierung.

In der Vereinswertung wurden die Lugauer mit 16 Punkten Sechster, die Thalheimer mit fünf Zählern nur 26. Als mit Abstand stärkste Mannschaft präsentierte sich der SV Luftfahrt Berlin, dessen Sportler 50 Punkte sammelten. "Da der Wettkampf als offen ausgeschrieben war, waren Vereine aus allen ostdeutschen Bundesländern sowie sogar eine Vertretung aus Bayern dabei. Deshalb war das Teilnehmerfeld recht hochgradig", urteilte Hähnel.

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