Großes Nervenflattern an der Hühnerfarm

Grasski: Beim Internationalen Fis-Schüler-Cup erfüllen nicht alle Lokalmatadoren die Erwartungen

Ehrenfriedersdorf.

Zumindest eine hatte am Ende Grund zum Strahlen: Helena Hermann vom SV Lok Nossen. Die Neunjährige gewann beim Internationalen Fis-Schüler-Cup im Grasski die Gesamtwertung in der Altersklasse U 10. "Das ist ein super Sommertraining", jubelte das Mädchen, das für das Ehrenfriedersdorfer Team Erzgebirge an den Start ging. "Sie kommt jede Woche für das Training aus Nossen", sagte ihre Mutter Manja.

Helena Herrmann war der Lichtblick bei den Erzgebirgern, für die der Skihang an der Hühnerfarm nicht unbedingt zur Erfolgspiste wurde. Lokalmatador Lucas Hanings beispielsweise landete im Gesamtergebnis nur auf Platz 7, weil er den Slalom verpatzte. "Ich bin raus, ich bin raus", sagte der 14-Jährige hinterher und stapfte verärgert von dannen. Auch für Schwester Luisa lief es nicht besser. An einer Stange des Slalomkurses fädelte sie ein, eine Wertung blieb ihr somit verwehrt. "Es kann doch nicht sein, dass hier so viele ausfallen. Ausgerechnet hier", ärgerte sich Torsten Richter, Trainer des Grasski-Teams Erzgebirge, der den Slalomkurs allerdings nicht selbst gesteckt hatte. Voll in die Organisation eingespannt, überließ er dies seinen Kollegen aus Italien und Tschechien.

Auf den Sportgeräten mit den panzerartigen Ketten eine bessere Figur machte indes Johanna Wiesehütter, die im Zehnerfeld zwar auch eine Medaille verpasste, aber immerhin Vierte wurde. "Der Rückstand auf Bronze war richtig knapp", sagte die Zwölfjährige. Ihr Vater Michael lobte den Gemeinschaftsgeist des internationalen Starterfelds. "Da wurde im Ziel gewartet, bis wirklich alle Fahrer unten waren", sagte er. (eli)

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